In knapp einer Woche beginnt die Fastenzeit. Ein idealer Zeitpunkt, um Gesundheit neu zu denken – nicht nur bis Ostern. Branchenexperten verraten, wie Motivation langfristig hält.
Anfang Februar lichten sich schön langsam wieder die Reihen in den heimischen Fitnessstudios. Die lästigen Neujahrsvorsätze rücken in den Hintergrund, und schon ist Faschingsdienstag, gefolgt von der Fastenzeit. Aus Sicht der heimischen Fitnessbranche, sind diese ohnehin kein Ort des kurzen „Muskeln-Aufpumpens“. Vielmehr sind Fitnessstudios für viele eine Art „Gesundheitszentrum“ geworden.
Fett- und Muskelanteil werden gemessen, um ein Training individueller auf jeden Körper auszurichten. „Rückentraining, Stressabbau und Beweglichkeitseinheiten werden verstärkt nachgefragt“, sagt Karin Gerhartl, Sprecherin der Fitnessstudios bei der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Die 271 Studios verzeichneten in den Jahren nach der Pandemie generell wieder mehr Neuanmeldungen. Aber: Betrieb und Geräte sind teuer, genauso wie gutes Personal. „Deshalb wäre eine stärkere Einbindung in die Gesundheitsförderung enorm wichtig“, sagt sie.
Fitness wird heute breiter gedacht - weg vom reinen Sport, hin zu einem ganzheitlichen Lebensstil, der Gesundheit, Wohlbefinden und Flexibilität verbindet.

Karin Gerhartl, Sprecherin NÖ Fitnessstudios
Bild: Fotoatelier Andrea Bichl /Active Group
Kurz und Alltagstauglich
Die Empfehlung sind „kürzere Trainings-Einheiten, die dafür besser in den Alltag integriert werden können.“ Sportliche Neujahrsvorsätze scheitern meist an zu hohen Erwartungen und falschen Ansätzen spätestens im Februar, betont auch Personal Trainerin Elisabeth Rist aus Purkersdorf. Auch bei ihr ist der Ansturm an Neuanmeldungen zum Jahresbeginn hoch. Ihr Tipp zum Durchhalten: klein starten und vor allem regelmäßig dran bleiben. „Ein Start von Null auf Hundert führt oft zu einem deutlichen Abfall der Motivation!“
Seniorenfitness und Pilates
Neben dem Ausbau an Angeboten für ältere Zielgruppen liegt laut WKNÖ auch Pilates aktuell voll im Trend. Viele Pilatesstudios haben sogar Wartelisten.So zum Beispiel jenes von Fabjana Engerth, die im neu eröffneten „Formé Studio“ in Wiener Neudorf Stunden gibt. „Viele Menschen möchten sich neben ihrem oft sehr stressigen Arbeitsalltag nicht auch noch Gedanken über einen Trainingsplan machen. Zusätzlich fehlt den meisten dafür die notwendige Expertise“, so Engerth, die Pilates mittlerweile als eine Art „Lifestyle Sportart“ erlebt.
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