Weil ein Unbekannter die Notbremse zog, kam im November des Vorjahres eine 78-jährige Frau in einer Grazer Straßenbahn zu Sturz und wurde schwer verletzt. Nun meldete sich der Verdächtige.
Am 27. November des Vorjahres kam es zu dem Vorfall in Graz: Kurz vor 13 Uhr stieg eine 78-jährige Grazerin an der Haltestelle „Roseggerhaus“ in die Straßenbahn der Linie 1 in Richtung „Eggenberg/UKH“ ein. Sie stellte sich in die Nische vor dem Fahrkartenautomaten und hielt sich zumindest mit einer Hand in der Straßenbahn fest.
Schwere Verletzungen
In der Annenstraße, zwischen den Haltestellen „Esperantoplatz/Arbeiterkammer“ und „Hauptbahnhof“, wurde dann die Notbremse gezogen. Durch den abrupten Stopp kam die 78-Jährige in der Straßenbahn zu Sturz. Die Pensionistin erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins UKH Steiermark eingeliefert. Dort wurde die Frau stationär behandelt.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben einen dringend Tatverdächtigen, nach dem wochenlang gesucht wurde. Nun meldete sich der Mann – ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in Graz – selbstständig bei der Polizei. Er gab an, dass er das Betätigen der Notbremse nicht wahrgenommen und diese auch nicht absichtlich betätigt habe.
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