Die Grazer NEOS starten einen öffentlichen Aufruf, um Kandidaten für die wahrscheinlich im Herbst stattfindende Gemeinderatswahl zu gewinnen. Man lade von 2. bis 21. Februar ein, sich zu bewerben. Eine Mitgliedschaft sei nicht erforderlich. „Das ist die große Chance, Graz aktiv mitzugestalten“, so Landesgeschäftsführerin Lena Berner.
Die NEOS-Themen sind mehr Transparenz, stabile Finanzen, ausreichend Kinderbetreuungsplätze und eine moderne Stadtpolitik. Aktuell hat Pink zwei Sitze im 48-köpfigen Gemeinderat, Fraktionschef ist Philipp Pointner.
Frist bis 21. Februar
Man trete als Reformkraft an. Mit 2. Februar startet der Prozess zur Listenerstellung für die Gemeinderatswahl. Interessierte können sich bis 21. Februar bewerben. „Bei uns wird nicht wie in anderen Parteien von oben herab diktiert, wer auf welchem Listenplatz für die Gemeinderatswahl stehen wird“, sagt Berner. Die NEOS zeichne der offene Vorwahlprozess aus, bei dem sich grundsätzlich jede und jeder bewerben kann.
Strafregisterauszug, Motivationsschreiben, Complianceerklärung
Die Bewerbung ist laut NEOS-Homepage an einige Bedingungen geknüpft. Dazu zählen unter anderem das Vorweisen eines maximal sechs Monate alten Strafregisterauszugs, eines Lebenslaufs mit Foto sowie eines Motivationsschreibens und eines gültigen Reisepasses bzw. Personalausweises, der höchstens sechs Monate abgelaufen sein darf. Weiters wird eine Complianceerklärung benötigt, die etwaige zuvor angenommene Spenden transparent machen soll bzw. diese ausschließt.
Dreistufiger Vorwahlprozess
Nach Ende der Bewerbungsphase findet Anfang März ein öffentlicher Online-Dialog statt. Dabei haben alle Grazerinnen und Grazer die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten zu stellen und sich ein Bild von den Bewerbern zu machen. Im Anschluss startet der Vorwahlprozess in drei Stufen. Zunächst findet von 9. bis 16. März 2026 eine öffentliche Online-Vorwahl statt. Dabei können sich alle Grazerinnen und Grazer beteiligen und online abstimmen. Die Stimmabgabe erfolgt in zwei getrennten Abstimmungen: Eine betrifft die Spitzenkandidatur, eine weitere die Reihung der übrigen Listenplätze. In der zweiten Stufe erfolgt die Stimmabgabe durch das Landesteam, danach stimmt die Mitgliederversammlung am 21. März über die endgültige Kandidatenliste ab.
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