Wanderbare Steiermark

Auf einsamen Wegen zur Kirche Maria Schnee

Steiermark
23.01.2026 11:00
Porträt von Elisabeth Zienitzer
Porträt von Silvia Sarcletti
Von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

An der Seite der „Krone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti geht es diesmal durch die verschneite Winterlandschaft vom Gleingraben bei Knittelfeld zum geschichtsträchtigen Übergang am Gleinalmsattel.

Diese Winter- oder Schneeschuhwanderung auf den Gleinalmsattel verläuft durchgehend auf einer Forststraße und eignet sich aufgrund des moderaten Anstiegs und des „lawinensicheren“ Geländes besonders gut für Einsteiger und alle, die es gemütlich angehen möchten. Derzeit ist die Strecke teils geräumt und dank der vorhandenen Spuren auch ohne Schneeschuhe gut begehbar.

Der Weg führt durch die westliche Gleinalpe zu einem historischen Übergang, der über Jahrhunderte hinweg als regionaler Verbindungsweg genutzt wurde. Am höchsten Punkt unserer Tour, auf 1585 Metern Seehöhe, steht die Kirche Maria Schnee – ein schlichter Sakralbau aus dem frühen 18. Jahrhundert, der häufig mit der gleichnamigen Kirche auf der Hochalm verwechselt wird. Besonders im Winter entfaltet dieser Übergang einen besonderen Reiz und lädt dazu ein, die Ruhe und Abgeschiedenheit bewusst wahrzunehmen.

Hier geht es zur Gleinalm.
Hier geht es zur Gleinalm.(Bild: Weges)

Fazit: ein Weg zur inneren Balance.

Wir starten beim Parkplatz und gehen an den wenigen Häusern vorbei bis zum Weg- und Kreuzungspunkt Stanglhütte (1032 m). Dort halten wir uns rechts und folgen der geräumten – wenig ansteigenden – Forststraße entlang des Gleinbachs. Bei der nächsten Straßenkreuzung halten wir uns links (Weg Nr. 524) in Richtung Gleinalm-Schutzhaus.

Einkehrmöglichkeiten gibt es keine, auf eine Rast muss man dennoch nicht verzichten.
Einkehrmöglichkeiten gibt es keine, auf eine Rast muss man dennoch nicht verzichten.(Bild: Weges)

Ab nun wird die Forststraße steiler und alsbald erreichen wir eine Lichtung mit Blick auf den Roßbachkogel. Die Steigung ist gleichbleibend und der Weg führt mehr oder weniger immer geradeaus.

Daten & Fakten

  • Wanderdaten: ca. 11,8 km/ 570 Hm/ Gehzeit ca. 4.30 Stunden.
  • Anforderungen: einfaches Gelände meist auf Forststraßen; Beschilderung und Markierung spärlich vorhanden; GPX-Track von Vorteil.
  • Ausgangspunkt: Parkplatz Gleingraben/ Stanglhütte (geräumter Parkplatz).
  • Einkehrmöglichkeit: keine; vorm geschlossenen Gleinalm-Schutzhaus laden Tische und Bänke zu einer gemütlichen Pause ein.
  • Fragen und Anregungen: WEGES – Silvia und Elisabeth, office@weg-es.at, weg-es.at; Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv.

Erst im letzten Drittel des Anstieges wandern wir die Forststraße in Serpentinen bergauf, queren zweimal den Bach und folgen kurz vorm Ziel einem Hohlweg zum Gleinalmsattel (1585 m).

Der Rückweg erfolgt über die Aufstiegsroute.

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