Nicht nur Lawinendramen, auch schwere Unfälle auf Rodelbahnen, beschäftigen derzeit die Einsatzkräfte in Tirol. In Oberperfuss verunglückte am Samstag eine polnische Urlauberin (50) schwer, ihr Sohn hatte Glück.
Am Samstag gegen 13.45 Uhr rodelte die 50-jährige Polin zusammen mit ihrem achtjährigen Sohn auf einer gemeinsamen Rodel die Rodelbahn am Rangger Köpfl – Sektion III Stiglreith – talwärts. Auf einem längeren geraden Teilstück der Strecke verlor die Frau die Kontrolle über ihre Rodel und fuhr über den rechten Rodelbahnrand darüber hinaus.
Schnelle Reaktion rettete Sohn
Der Bub konnte sich noch rechtzeitig von der Rodel werfen und blieb auf der Rodelbahn liegen. Die Mutter stürzte in weiterer Folge ca. 20 Meter über steiles Waldgelände ab und blieb schwer verletzt liegen.
Sanitäterin zufällig in der Nähe
Eine zufällig vorbeikommende Rettungssanitäterin leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettungskette. Die Polin, welche keinen Helm trug, wurde von der alarmierten Bergrettung Innsbruck und vom Notarzt des Notarzthubschraubers „Martin 2“ medizinisch versorgt. Anschließend wurde sie durch die Besatzung mittels Tau geborgen und mit schweren Verletzungen im Kopfbereich in den Schockraum der Klinik Innsbruck überstellt. Der Sohn blieb durch den Vorfall unverletzt.
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