Direkt an der S 33 wurde in St. Pölten die erste stadteigene Freiflächen-PV-Anlage in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde auch ein Speicher installiert. Profitieren sollen vor allem die Mitglieder der Energiegemeinschaft.
Die erste stadteigene PV-Freiflächenanlage in St. Pölten ist in Betrieb und leistet direkt neben der S 33 ab sofort 670-Kilowattpeak. Zusätzlich wurden vier Batteriemodule mit einer Speicherkapazität von je 250 Kilowattstunden errichtet.
PV-Anlage statt Raststation-Ausbau
Eine große Herausforderung war die Suche nach einem geeigneten Ort, der schließlich unmittelbar bei der Abfahrt St. Pölten-Ost gefunden wurde. „Das Gebiet ist als öffentliche Verkehrsfläche gewidmet, da sie eine Erweiterungsfläche für die dortige Raststation gewesen wäre, die aber laut ASFINAG in diesem Ausmaß nicht notwendig ist. Somit konnte das Grundstück für einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende genutzt werden“, erklärt Projektleiterin Carina Wenda.
Die PV-Module wurden ohne Betonfundament in den Untergrund gerammt. Die Böschung bleib erhalten, Hecken sollen das Areal ökologisch aufwerten. Profitieren vom neuen Sonnenkraftwerk soll die Energiegemeinschaft „EnergieRegion St. Pölten“. „Durch die neue Anlage können wir den Mitgliedern noch mehr bieten“, betont Franz Gruber, Leiter der Klimakoordinationsstelle in der Landeshauptstadt.
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