Oase: Klein, aber oho!

Thayatal Vitalbad kratzte 2025 am Allzeit-Rekord

Niederösterreich
05.01.2026 11:00

Von weither kommen Gäste in das kleine, aber feine Waldviertler Bad in Raabs an der Thaya, das besonders wegen seiner Wellnesslandschaft beliebt ist. Seit dem Vorjahr hat sich die Zahl der Gäste um fast zehn Prozent erhöht und man erreichte im Vorjahr fast den Besucherrekord von 2018.

Über hervorragende Besucherzahlen, die fast am Gäste-Allzeit-Rekord vor der Corona-Pandemie erinnern, freut man sich im Thayatal Vitalbad in Raabs an der Thaya im Waldviertel. Mit 64.187 Gästen im Vorjahr liegt man nämlich nur wenige hundert Gäste vor der Bestmarke im Jahr 2018 und zählt rund 5000 Besucher mehr als 2024.

Viele Gründe gäbe es, warum sich das Bad immer größerer Beliebtheit erfreue, meint Franz Fischer, der als Bürgermeister von Raabs auch ehrenamtlicher Geschäftsführer des kleinen aber feinen Wellnesstempels ist. „Wir schaffen den Spagat eines Schulbades und bieten gleichzeitig mit der Saunalandschaft ein Wohlgefühl, das die Menschen von weither anlockt und wiederkommen lässt“, sagt Fischer.

Verantwortung für Kinder nachkommen
Besonders freut ihn, damit auch der Verantwortung nachzukommen, Schulkindern auf Schwimmwoche oder aus Klassen der Region zu ermöglichen, dass sie Schwimmen lernen können. Die Bewegung sei sehr gesund, aber es sei auch besonders wichtig, dass Kinder die Scheue vor dem Wasser verlieren. „Man darf sich gar nicht vorstellen, wenn dein Kind ins Wasser fällt und es nicht schwimmen kann“, schaudert es den Bad-Chef.

Viele nehmen weite Anreise in Kauf
Nur etwa ein Drittel der Besucher kommt aus dem heimischen Bezirk Waidhofen an der Thaya, viele Stammgäste kommen aus dem Weinviertel oder St. Pölten, nehmen den weiten Weg in die Wellnessoase mit mittlerweile vier Saunen, direkten Zugang in die Thaya, Außenbecken und Blick auf die Burg in Kauf. Durch den Erfolg hofft Fischer auch auf Landesgelder für einen Badausbau, um bessere Kostendeckung zu erreichen: „Wir haben hohe Fixkosten, die man nicht senken kann“, betont er, dass größere Bäder viel sorgloser wirtschaften können. „Wir haben großes Potenzial und es wäre die Investition wert!“

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