Umfrage zeigt:

Mit diesen Gefühlen starten Tiroler ins neue Jahr

Tirol
01.01.2026 09:15

Wie bilanziert die Bevölkerung 2025 und wie blickt sie auf 2026? Eine IMAD-Umfrage im Auftrag der „Tiroler Krone“ gibt spannende Antworten auf diese und andere Fragen ...

Zum Jahreswechsel wollte die „Tiroler Krone“ wissen, wie die Bevölkerung hierzulande auf 2025 zurückblickt, wie die Stimmung im Hinblick auf 2026 ist und welche Themen positiv bzw. negativ gesehen werden. Um das herauszufinden, wurde beim Innsbrucker Institut für Marktforschung und Datenanalysen IMAD eine entsprechende Umfrage in Auftrag gegeben. Daran haben 550 Personen ab 16 Jahren teilgenommen. Die Befragung erfolgte im Zeitraum vom 1. bis 4. Dezember sowohl online als auch schriftlich.

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Die aktuelle Umfrage zeigt ganz klar, dass die Tiroler auf das vergangene Jahr 2025 überwiegend mit positiven Gefühlen zurückblicken.

IMAD-Chefin Barbara Ravanelli

Rund die Hälfte blickt positiv auf 2025 zurück
Insgesamt 51 Prozent (14% sehr und 37% eher) blicken positiv auf 2025 zurück. Exakt einem Viertel (21% eher und 4% sehr) bleibt das Jahr negativ in Erinnerung. Unterdessen schließen 24 Prozent „neutral“ mit dem Jahr ab. Etwas verhaltener ist der Blick auf das neue Jahr. In Summe blicken 48 Prozent (12% sehr und 36% eher) positiv auf 2026. Dem gegenüber stehen 26 Prozent (21% eher und 5% sehr), die mit negativen Gefühlen in das neue Jahr starten. IMAD-Chefin Barbara Ravanelli analysiert für die „Krone“ dazu: „Die aktuelle Umfrage zeigt ganz klar, dass die Tiroler auf das vergangene Jahr 2025 überwiegend mit positiven Gefühlen zurückblicken – auch wenn die Begeisterung gedämpft bleibt. Beim Blick nach vorne auf das neue Jahr 2026 zeigt sich allerdings eine leicht zurückhaltendere Erwartungshaltung.“

(Bild: Krone KREATIV, IMAD, stock.adobe.com)

„Bei welchen dieser Themen sind Sie für das neue Jahr 2026 (eher) skeptisch bzw. pessimistisch eingestellt?“ und „Bei welchen Themen sind Sie für das neue Jahr eher positiv und zuversichtlich eingestellt?“ – diese Fragen stellten die Marktforscher ebenfalls.

Politische Stabilität ist Sorgenkind Nummer eins
Beim Thema politische Stabilität und Regierungspolitik sind satte 56 Prozent pessimistisch eingestellt, während mickrige vier Prozent optimistisch sind. Sorge bereitet den Tirolern (52%) auch das Thema internationale Entwicklungen beziehungsweise Frieden und Konflikte, die Optimisten sind mit mageren drei Prozent klar in der Unterzahl.

Angesichts einer schwächelnden Wirtschaft verwundert es nicht, dass die wirtschaftliche Lage in Tirol von 42 Prozent pessimistisch betrachtet wird. Nur sechs Prozent sind hier gegenteiliger Meinung.

Gesundheitsversorgung ist erneut Dauerbrenner
Ein Thema, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt, ist die Gesundheit beziehungsweise Gesundheitsversorgung. Hier stehen 41 Prozent Pessimisten 17 Prozent Optimisten gegenüber. Auch die Sicherheit und Kriminalität beschäftigt uns das ganze Jahr über. Bei diesem Themenkomplex gibt es zwar nur 36 Prozent Pessimisten, dafür aber auch nur acht Prozent Optimisten.

35 Prozent Pessimisten zählten die Marktforscher bei den beiden Bereichen soziale Gerechtigkeit/gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel/Umweltprobleme. Die Zahl der Optimisten beläuft sich auf fünf beziehungsweise verschwindend geringe zwei Prozent.

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Die Tiroler blicken mit deutlicher Skepsis auf zentrale gesellschaftliche und politische Themen des Jahres 2026.

IMAD-Chefin Barbara Ravanelli

Vollständig ist die abgefragte Liste mit den Themen persönliche Finanzen (27% Pessimisten / 33% Optimisten), Energiepreise (24% Pessimisten / 7% Optimisten), Bildung (18% Pessimisten / 11% Optimisten), berufliche Perspektiven und Jobsicherheit (14% Pessimisten / 31% Optimisten), Familie und Beziehungen (10% Pessimisten / 61% Optimisten) sowie Freizeitmöglichkeiten und Lebensqualität (5% Pessimisten / 44% Optimisten).

„Der Halt im Privaten wirkt wie ein Schutzfaktor“
Das Resümee, das IMAD-Chefin Barbara Ravanelli dazu zieht, lautet: „Die Tiroler blicken mit deutlicher Skepsis auf zentrale gesellschaftliche und politische Themen des Jahres 2026. Besonders auffällig ist, dass politische Stabilität und Regierungspolitik das Sorgenranking klar anführen. Dies deutet auf ein tief sitzendes Misstrauen gegenüber der politischen Entwicklung hin. Ebenfalls stark ausgeprägt sind Zweifel hinsichtlich der internationalen Lage. Vergleichsweise weniger Sorge bereiten die persönlichen Finanzen und die Energieversorgung. Besonders niedrige Werte verzeichnen Familie und persönliche Beziehungen sowie die allgemeine Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten. Diese Themenbereiche führen auch die Liste der Themen an, welchen die Tiroler positiv entgegensehen. Der Halt im Privaten wirkt wie ein Schutzfaktor.“

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