Bei einem Besuch des Landesfeuerwehrkommandos gab es für internationale Experten Einblicke, wie bei uns im Krisenfall gearbeitet wird.
Vor mehr als vier Jahren wurde die Idee geboren, mit einigen Westbalkanstaaten ein Ausbildungsprogramm für zivil-militärische Zusammenarbeit im Krisenmanagement zu schaffen, um daraus Vorteile bei EU-geführten Operationen zu erzielen. Dieser sogenannte „Civil Crisis Management Course“ wurde daraufhin an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt etabliert.
Organisation, Aufgaben, Leistungen
Ein Kurs führte nun die internationalen Teilnehmer zum Landesfeuerwehrkommando nach Tulln. Dort erhielten sie Einblicke in unser freiwilliges Feuerwehrwesen und in die Strukturen des Krisenmanagements. Dabei wurde erklärt, wie die Feuerwehr organisiert ist und welche Aufgaben sie hierzulande hat, aber auch welche Rollen sie bei Einsätzen im Ausland einnimmt.
Infos aus erster Hand
Auch der Landesführungsstab wurde anhand von praktischen Beispielen genauer unter die Lupe genommen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatz- und Verwaltungsorganisationen im Krisenfall erläutert. Zu guter Letzt wurde im Zuge des internationalen Austausches noch die Landeswarnzentrale besucht, wo die Teilnehmer die Abläufe der Alarmierung, Koordination und Einsatzführung aus erster Hand kennenlernen konnten.
„Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit zum internationalen Austausch und zur Vertiefung des Verständnisses für die enge Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren im Krisen- und Katastrophenmanagement“, betonen die Teilnehmer.
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