„Stunde der Wintervögel“ 2026: Von 3. bis 6. Jänner lädt BirdLife Österreich bereits zum 17. Mal zur größten Citizen-Science-Aktion des Landes ein. Mitmachen kann jede und jeder. Eine Stunde lang werden die gefiederten Gäste im Garten, am Balkon oder im Park gezählt. So werden auch Sie zum Ornithologen.
Was einst als bescheidene Zählaktion begann, hat sich mit der „Stunde der Wintervögel“ von BirdLife Österreich zur ornithologischen Volkszählung entwickelt. Rund 27.000 Menschen meldeten im Jänner 2025 etwa 646.000 Vögel. Die Kohlmeise flatterte dabei auf den ersten Platz und ist ein Dauerbrenner in Österreichs Gärten.
Doch die Zahlen offenbaren auch einen weniger erfreulichen Trend. Waren es bei den ersten sechs Zählungen noch jeweils rund 40 Vögel pro Meldung, sind es mittlerweile nur noch 31.
Eine Stunde, die zählt!
Gerade deshalb wird auch 2026 wieder gezählt. „Denn nur langjährige Datenreihen zeigen, wie es den Wintervögeln wirklich geht“, sagt Evelyn Hofer von BirdLife Österreich. Fernglas, Zählbogen und Stift bereitlegen und zwischen 3. und 6. Jänner eine Stunde lang zum Vogelbeobachter werden.
„Mitmachen können alle – es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig“, betont Hofer. Auch wer Amsel und Drossel noch verwechselt, ist willkommen. Ein Mitmachfolder hilft beim Erkennen der häufigsten Siedlungsvögel, online stehen Vogelquizze in verschiedenen Schwierigkeitsgraden bereit.
Keine Vögel sind Meldung wert
Wichtig: Auch Null-Meldungen sind wertvoll. „Nur wenn auch diese Informationen einfließen, entsteht ein unverzerrtes Bild der tatsächlichen Situation“, erklärt Hofer. Denn auch dort, wo keine Vögel sind, ist dieses Wissen entscheidend.
Briefmarken, Ferngläser und Fotosafari
Neu in diesem Jahr: ein Zeichenwettbewerb für Kinder. Die Österreichische Post verwandelt Siegerbilder in echte Briefmarken, verlost wird ein Swarovski-Fernglas. Auch der beste Wintervogel-Schnappschuss wird prämiert – mit einem Foto-Hide-Erlebnis oder einer Seewinkel-Safari der
St. Martins Therme & Lodge.
Jede Meldung hilft, zu verstehen, wo Wintervögel Unterstützung brauchen. Ob allein, mit Freunden oder der Familie: Eine Stunde Naturbeobachtung schadet nie. Und wer weiß. . . vielleicht entpuppt sich der eigene Garten ja als ornithologisches Eldorado.
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