Der Druck war immens, doch Sturm hat ihm standgehalten. Der Meister ging schwer angeschlagen in das 203. Grazer Derby. Die Mannschaft von Jürgen Säumel zeigte aber ein ganz anderes Gesicht als zuletzt und feierte einen verdienten 2:1-Sieg. Bitter für die Schwarzen: Mit Grgic und Rozga schieden zwei Mann verletzt aus.
Wenn der Teufel Junge hat! Sturm-Trainer Jürgen Säumel musste seine ohnehin schon geschwächte Abwehr (Aiwu gesperrt, Lavalee verletzt) noch weiter umbauen. Denn: Oermann musste krank w.o. geben, für ihn rückte Mitchell in die Innenverteidigung. GAK-Coach Ferdl Feldhofer änderte seine Startelf nur an einer Position: Oberleitner spielte statt Kreuzriegler in der Innenverteidigung.
Sturm erwischte einen perfekten Start, schon nach sieben Minuten jubelte der Meister über das 1:0: Ecke-Horvat, auf Startelf-Debütant Mitchell wurde vergessen, er konnte unbedrängt einnicken. Da sah GAK-Keeper Meierhofer nicht gut aus.
GAK mit dicker Chance
Sturm machte weiter Druck, war giftig in den Zweikämpfen, zeigte ein ganz anderes Gesicht als in den letzten Spielen. Zwischendurch zog man ein Powerplay auf, der GAK mit einer Abwehrschlacht. Nach 18 Minuten beinahe das 2:0, doch Rozga kam bei einem Grgic-Kopfball zu spät.
Der GAK? Konnte zunächst nur selten für Entlastung sorgen, aus dem Nichts aber dann fast der Ausgleich: Zuckerpass von Maderner auf Harakate, der Christensen umkurvte und den Ball hauchdünn am Tor vorbeischob (37.). Kurz danach jagte Fofana die Kugel knapp über den Kasten. Der GAK wurde munterer, aber hatte vorm Pausenpfiff Glück: Malone setzte einen Kopfball an die Stange.
Wenn der Teufel Junge hat: Leon Grgic schied nach einem 08/15-Zweikampf nach einer Stunde verletzt aus, der Stürmer krümmte sich vor Schmerzen am Rasen. Das schaute nach einer gröberen Verletzung beim Jungspund aus. Kurz nach dem Schock explodierte der Hexenkessel zum zweiten Mal: Rozga setzte gut nach, ging auf und davon und spielte ideal für Malone auf, der am Fünfer nicht fackelte (66.).
Doch nach 77 Minuten der GAK mit der großen Chance auf den Anschlusstreffer: Weiter Pass auf Harakate, der alleine auf Christensen zog, doch der Sturm-Keeper vereitelte die Top-Chance mit einer Glanztat. In der 85. Minute hätte Sturm den Sack endgültig zumachen können, aber der letzte Pass von Malone fiel zu schlecht aus, die Gefahr war vorbei.
Eine Rauchunterbrechung nach der Pause, dazu die Grgic-Verletzung und vieles mehr, so gab es beim Derby 14 Minuten Nachspielzeit. In der es nochmals spannend wurde, denn der GAK kam zurück: Lichtenberger verkürzte auf 1:2 (100.). Mehr war für den Außenseiter nicht mehr drinnen, weil ein Maderner-Schuss über das Tor ging.
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