Der Borkenkäfer hat dem 150 Jahre alten Koloss in Baden mittlerweile allzu arg zugesetzt. Diese Woche wird der Baum zu Fall gebracht – aber möglicherweise nicht ganz.
Schon seit Kaisers Zeiten breitet Sequoiadendron giganteum sein Blätterdach über der Kurstadt Baden aus. Doch jetzt droht dem Stamm des Riesenmammutbaums im Ökopark in der Mühlgasse die Motorsäge. „Bei einer der regelmäßigen Kontrollen des Bestandes in dem Park wurde jetzt festgestellt, dass dieser Baum stark geschwächt ist. Und die Sicherheit der Besucher des Parks steht an erster Stelle“, verlautet dazu aus dem Rathaus.
Entfernung empfohlen
Der eindrucksvolle Koloss, dessen Alter von Fachleuten auf rund 150 Jahre geschätzt wird, hat in den vergangenen Jahren offensichtlich massiv an Vitalität eingebüßt. Zudem hat der Thujenborkenkäfer dem Baum arg zugesetzt. Daher musste nunmehr von den Sachverständigen schweren Herzens die Entfernung des gewaltigen Schattenspenders empfohlen werden. Angeworfen soll die Motorsäge im Ökopark wohl in dieser werden. Aus Sicherheitsgründen muss dann der Park während der Umschnittarbeiten zeitweise gesperrt werden, heißt es.
Stamm als Lebensraum
Allerdings wird noch untersucht, ob tatsächlich der gesamte Stamm entfernt werden muss. Wenn möglich, will man nämlich die unteren vier bis sechs Meter als sogenannten Habitatbaum stehen lassen: „So könnte er auch weiterhin wertvollen Lebensraum für Vögel uns Insekten bieten“, heißt es. Zudem wird nahe dem Standort des Mammutbaumes im Ökopark eine neue Baumgruppe gepflanzt werden.
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