Um der Feuerwehr Lienz mehr Spielraum zu geben und die Ausbildung zu fördern, investiert das Land in den bestehenden Standort. Zahlreiche Großereignisse in den vergangenen Jahren machten Ausbau unumgänglich.
Das Sturmtief „Vaia“ im Jahr 2018 oder die enormen Schneefälle im Winter 2019 sind allen Osttirolern wohl noch in Erinnerung. Auch die heimischen Feuerwehren hatten dabei alle Hände voll zu tun. Vor allem der Bezirksfeuerwehrverband Lienz musste in beiden Fällen die Einsatzkräfte koordinieren und auf dem Laufenden bleiben.
Zum einen sind wir dann der Stadtfeuerwehr nicht mehr im Weg, zum anderen haben wir einen zentralen Punkt für die Ausbildung.
Harald Draxl, Bezirksfeuerwehrverband Lienz
Dies war nicht immer einfach, wie Bezirksfeuerwehrkommandant Harald Draxl rückblickend erklärt: „Bei diesen Ereignissen hatten wir in der Bezirkszentrale teilweise keinen Platz und mussten andere Gebäude suchen.“
Erste Gespräche sorgten für umgehende Lösung
Kurz darauf fasste man den Entschluss, die bestehende Zentrale auf dem Areal der Stadtfeuerwehr Lienz zu erweitern. „Zum einen sind wir dann der Stadtfeuerwehr nicht mehr im Weg, zum anderen haben wir einen zentralen Punkt für die Ausbildung“, erklärt Draxl. Nach positiven Gesprächen mit der Stadt Lienz, der das Grundstück gehört, gab es auch grünes Licht durch das Land Tirol.
Uns war bewusst, wie zu handeln ist. Damit schaffen wir etwas, das zweckmäßig und wirtschaftlich ist.

LR Astrid Mair
Bild: Christof Birbaumer
Beim Spatenstich wurden die wichtigsten Zahlen für die Erweiterung genannt: 900.000 Euro investiert das Land für den Zubau von etwa 170 Quadratmetern samt Schulungsraum und der Modernisierung der Arbeitsplätze. Für LR Astrid Mair eine notwendige Maßnahme: „Uns war bewusst, wie zu handeln ist. Damit schaffen wir etwas, das zweckmäßig und wirtschaftlich ist.“
Läuft alles nach Plan, könnte heuer bereits der Baustart erfolgen.
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