Emotionen schlagen besonders dann hoch, wenn die tägliche Mobilität in irgendeiner Weise gestört, behindert oder verzögert wird. Nicht selten kommt es im Straßenverkehr dann zu handfesten Streitereien, die vor Gericht enden. So wie jetzt wieder einmal in Innsbruck, wo ein Familienvater einen Busfahrer verletzt haben soll.
Der stämmige Bauarbeiter, um die 40 Jahre alt, stürmte im Juli mitten in der Tiroler Landeshauptstadt vor Dutzenden Zeugen wutentbrannt auf den Fahrer eines Linienbusses zu und drückte ihn gegen den Bus.
Angst um schlafende Tochter
„Er hat mich angehupt und ich hatte Angst um meine zuckerkranke Tochter, die im Auto eingeschlafen war“, versuchte der Angeklagte seine kurze Zündschnur zu rechtfertigen.
Ich hatte ein Ziehen in der rechten Schulter sowie mehrere Kratzer.
Der verletzte Busfahrer als Zeuge vor Gericht
Zehn Tage im Krankenstand
Das Opfer war danach zehn Tage im Krankenstand. „Ich hatte ein Ziehen in der rechten Schulter sowie mehrere Kratzer“, erklärte der Busfahrer vor Gericht.
Geldstrafe statt Diversion
Da der Angeklagte bereits vor vier Jahren in den Genuss einer Diversion kam, kam es diesmal zu keiner außergerichtlichen Einigung. Über ihn wurde eine Geldstrafe in Höhe von 960 Euro verhängt.
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