
Bereits seit 25 Jahren sind die Roten Nasen jeden Mittwoch zu Gast auf der Kinderstation im Universitätsklinikum Wiener Neustadt. Das wurde jetzt mit einer Riesentorte, einem Ständchen und ganz viel Schabernack groß gefeiert.
„Ich will noch nicht heim, die Clowns kommen doch heute“, erzählt Siegrid Jusinger, Stationsleiterin der Kinderstation im Universitätsklinikum Wiener Neustadt über ihre kleinen Patienten, wenn der Tag der Clownbesuche ansteht. Denn dieser Moment ist für die Kinder immer etwas ganz Besonderes im oft traurigem Spitalsalltag.
Und auch die Clowns Harald und Norbert samt Kollegin Fräulein Zitronella freuen sich auf die regelmäßigen Auftritte. Im Universitätsklinikum treiben sie bereits seit 25 Jahren ihren Schabernack. Jeden Mittwoch besuchen die professionellen Gesundheitsclowns die Kinderabteilung.




In Absprache mit den Stationsmitarbeitern wird der aktuelle Ablauf besprochen. „Gibt es Kinder, die sich fürchten, wie alt sind die Kinder, oder auf welche Krankheiten muss besonders Rücksicht genommen werden“, erklärt Christine Rodinger von den „Roten Nasen“. Ist das erledigt, kann es auch schon losgehen. Mit lustigen Stofftieren, Musikeinlagen oder schrägen Wortklaubereien werden die Kinder zimmerweise zum Lachen gebracht.
Die Roten Nasen sind seit 25 Jahren ein wertvoller Teil unseres Klinikalltags. Sie schenken unseren Patienten und auch unseren Mitarbeitern Momente der Leichtigkeit in oft herausfordernden Zeiten.
Prof. Dr. Ojan Assadian, MSc, DTMH, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Wiener Neustadt.
Drei Jahre Ausbildung und künstlerisches Talent
Und die Ausbildung zum Rote Nasen Clown ist durchaus anspruchsvoll. Die dreijährige Schulung setzt auch eine vorhergehende künstlerische Tätigkeit sowie Spielerfahrung voraus. In der Ausbildung selbst lernen die Clowns ihr Handwerk von der Picke auf, aber auch den richtigen Umgang mit Kindern im Alter von 0 bis 18 und auch mit älteren Leuten. Denn in Pflegeheimen sind die Spaßmacher ebenfalls regelmäßig zu Gast.
„Clownerie ist kein Medikament, und doch wirkt sie nachweislich“, lobt auch Martin Kotal, künstlerischer Leiter der Roten Nasen, die perfekte und langjährige Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Wiener Neustadt.
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