Bewohner evakuiert

100-Kilo-Fliegerbombe in Weiz entschärft

Steiermark
30.09.2025 13:33

Großalarm in Weiz in der Steiermark: Am Vormittag wurde in der Brentengasse auf einer Baustelle eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt, Evakuierungen von Bewohnern umliegender Häuser wurden sofort veranlasst. Dienstagnachmittag konnte die Höllenmaschine endlich entschärft werden.

„Gegen 9.45 Uhr wurden wir über den Fund der Fliegerbombe informiert“, sagt Markus Lamb, Sprecher der steirischen Polizei, zur „Krone“. Auf einer Baustelle in der Weizer Brentengasse, auf der die ÖWG Wohnhäuser errichtet, stießen Bauarbeiter bei Grabungsarbeiten auf das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg.

Umliegende Gebäude evakuiert
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die 100 Kilogramm schwere Höllenmaschine noch scharf ist, wurden seitens der Behörde Evakuierungen von Bewohnern umliegender Gebäude angeordnet. „Der Sperrkreis rund um die Fundstelle betrug 100 Meter“, so Lamb.

Auf dieser Baustelle wurde die Bombe gefunden.
Auf dieser Baustelle wurde die Bombe gefunden.(Bild: Christian Jauschowetz)

Sammelstelle für Anrainer
Im nahen Volkshaus wurde eine Sammelstelle für Anrainer, die vorerst nicht zurück in ihre Wohnungen kommen konnten, eingerichtet. Hier fand auch eine Betreuung durch zahlreiche Rotkreuz-Teams, die vor Ort waren, statt.  Die städtischen Behörden – die Bürgermeisterin war vor Ort – beobachteten die Situation genau: „Die Polizei sichert das Gebiet und hat die Lage unter Kontrolle“, schrieb die Stadt in sozialen Medien. Am Nachmittag rückten schließlich Experten des Entminungsdienstes an und konnten die Bombe entschärfen. Zwischenfälle gab es zum Glück nicht.

Um 14.45 Uhr teilte die Stadt schließlich mit, dass alle Bewohner zurück in ihre Häuser dürfen.

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