Paukenschlag im österreichischen Football: Nach zwei enttäuschenden Jahren mit Superbowl-Sieger Jim Herrmann holen die Raiders eine Trainer-Legende zurück. Meistermacher Shuan Fatah soll die Innsbrucker zur Nummer eins in Europa machen.
Shuan Fatah! Raiders-Manager Ulz Däuber musste am Mittwoch bei der Präsentation den neuen Cheftrainer nicht vorstellen. Der 57-jährige Berliner ist eine bekannte Größe im Tiroler Sport. Der Familienvater führte in seiner ersten Ära (2010 bis 2019) Innsbrucks Footballer zu zehn Titeln.
Im Herzen ist Fatah auch nach dem Abgang 2019 ein Raider geblieben: „In den sechs Jahren, in denen ich nicht in Tirol gewesen bin, habe ich das nie abgelegt. In meinem Arbeitszimmer hängen überall Fotos. Der Verein hat mich geprägt.“
Nach Stationen bei den Hildesheim Invaders, den Berlin Adler, dem deutschen Nationalteam und den Hamburg Sea Devils war die jetzige Rückkehr schnell besiegelt: „Ich hatte gute Angebote aus der Liga von großen Verein. Der Anruf von Präsidentin Elisabeth Swarovski änderte alles.“
Mit Shuan Fatah wollen wir ein neues Kapitel aufschlagen und die Erfolgsgeschichte des Vereins weiterschreiben. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit frischen Ideen, harter Arbeit und einer klaren Ausrichtung unsere sportlichen Ziele erreichen werden. Wir freuen uns sehr auf Coach Fatah und sein Comeback bei den Raiders Tirol.
Elisabeth Swarovski, Präsidentin SWARCO Raiders Tirol
Die zweite Amtszeit von Fatah steht für einen Richtungswechsel beim Tiroler Traditionsklub, um langfristig die Nummer eins in Europa zu werden.
Erstens setzen die Raiders mit einer neuen Klub-Strategie in allen Bereichen auf eigene Leute. „Das Ziel von Spielern und Trainern muss sein, im Tivoli-Stadion aufzulaufen“, erklärte Däuber.
Zweitens ist nach zwei Jahren das Experiment mit NFL-Know-how (Superbowl-Sieger Jim Herrmann als Chefcoach) beendet, mit Fatah schwingt wieder ein Fachmann mit Verständnis für europäischen Football das Zepter: „Es war, ist und wird immer noch etwas Besonderes sein, ein Raider zu sein. Wenn es jetzt nicht so ist, dann wird es wieder so sein. Dafür stehe ich. Ich möchte wieder das Glänzen in den Augen der Spieler sehen.“
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