Die FIFA adaptiert die obligate Länderspielpause. Ab 2026 soll‘s nach dem jeweiligen Meisterschaftsstart in den Ligen nur noch eine derer geben, nicht, wie bisher Usus, je eine im September und eine Oktober.
Aktuell läuft‘s noch so (wie gerade erlebt): Der Liga-Betrieb wird in Europa im Herbst zweimal unterbrochen: einmal im September, einmal im Oktober, jeweils für zwei Spiele. Am Beispiel Österreich hieß das aktuell: Zypern und Bosnien im September, San Marino und und Rumänien im Oktober. Das wird sich ändern. Ab 2026 werden die beiden Liga-Unterbrechungen praktisch zu einer zusammengelegt, die wird dafür verlängert. Heißt konkret: Nächstes Jahr dauert die Länderspielpause von 23. September bis 8. Oktober. Statt jeweils zwei Spielen wird‘s dann in diesem Zeitfenster einmal vier Spiele geben.
„Sinnvolle Spiele“
„Oberste Ziele sind klare Verhältnisse sowie sinnvolle Spiele. Grundlegend ist aber auch der Schutz des Wohlergehens der Spieler“, lässt sich FIFA-Boss Gianni Infantino zitieren. Ob die Übung gelingen wird? Die nationalen Ligen pausieren künftig also nicht mehr zwei, sondern drei Wochen. Insgesamt aber dauert die Unterbrechung dann eben auch nur drei und nicht, wie bisher, vier Wochen.
Die Länderspielperioden im März und im November bleiben übrigens unangetastet. Für 2026 stehen diese auch schon fest: 23. bis 31. März und 10. bis 18. November.
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