Arsonore Graz

Barockes Tänzchen mit dem weisen Propheten

Steiermark
31.08.2025 05:59

Zwei Konzerte zum Preis von einem bietet das Musikfestival Arsonore am Freitag, 5. September im Grazer Minoritensaal. „Exotic Baroque!“ verzaubert in Teil eins mit historischem Tanz und feinster Musik, während Julia Stemmberger und ein außergewöhnliches Trio in Teil zwei „Der Prophet“ von Khalil Gibran mit Leben erfüllen.

Ein Doppelkonzert steht am Freitag auf dem Programm von Markus Schirmers Festival Arsonore im Grazer Minoritensaal. Und es ist eine außergewöhnliche Mischung, die sich der künstlerische Leiter da einfallen hat lassen. Exotisches in barockem Gewand trifft auf die Lebensweisheit eines literarischen Klassikers. Und doch findet man erstaunliche Parallelen in diesen zwei Teilen eines Abends.

Exotisches aus dem Barock
Vor der Pause bekommt man nicht nur die mitreißenden Klänge aus den Ballett-Opern „L‘ Europe Galante“ von André Campra (1697) und Rameaus „Les Indes Galantes“ (1735) sowie diverse Concerti von Pietro Antonio Locatelli zu hören, Ilaria Sainato und Elena Ajani zeigen auch vor, wie dazu getanzt wurde. Die musikalische Umsetzung liegt an diesem Abend in bewährten Händen: Das Ensemble Gamma UT (allesamt Studierende an der KUG) unter der Leitung von Susanne Scholz beherrscht seine Originalklanginstrumente aus dem Effeff, und wenn sich Christina Landshamers Sopran dazugesellt, bleiben ohnehin keine Wünsche offen.

Julia Stemberger liest Khalil Gibran, Christian Bakanic, Risgar Koshnaw und Edmundo Carneiro ...
Julia Stemberger liest Khalil Gibran, Christian Bakanic, Risgar Koshnaw und Edmundo Carneiro improvisieren dazu.(Bild: Knickriem)

Lebensweisheit und Improvisation
Teil zwei bringt dann eine so berührende wie perfekt harmonierende Kombination: Schauspielerin Julia Stemberger liest aus Khalil Gibrans 1931 erschienenem Buch „Der Prophet“, einem Kompendium an Lebensweisheit und Klassiker der Weltliteratur. Begleitet wird sie dabei vom Akkordeonisten Christian Bakanic, Risgar Koshnaw mit seiner orientalischen Oud und dem Percussionisten Edmundo Carneiro. Deren gemeinsames Improvisieren ist eine Klasse für sich und führt gleichsam ohne Umwege ins Morgenland und noch ein bisschen weiter.

Alle Informationen und auch die Karten bekommt man unter: arsonore.at

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