Erschreckende Zahlen

Wilderer töteten 2013 rund 30.000 Elefanten

2013 war kein gutes Jahr für Elefanten und Nashörner: Die Zahl der in Afrika von Wilderern getöteten Tiere stieg auf rund 30.000 Elefanten und 950 Nashörner. Laut Tierschützern sind die Elfenbein- und Nashorn-Märkte Asiens daran schuld.

"Organisierte Kriminalität macht wegen enormer Gewinne systematisch Jagd auf bedrohte Tiere", sagt Jason Bell, Südafrika-Direktor der Naturschutzorganisation IFAW. Es gehe um Geschäfte im Wert von Hunderten Millionen Euro.

Dabei schützen allein in Südafrikas Krügerpark 400 Ranger und 200 Soldaten, die über hochmodernes Gerät, Waffen, Hubschrauber und Drohnen verfügen, Elefanten und Nashörner.

Laut Experten bringt das wenig, man müsse die illegale Nachfrage in Asien bekämpfen. Vietnam, Laos, Thailand und China seien zu passiv im Kampf gegen den verbotenen Handel mit Elfenbein, Rhinozeros-Horn oder auch Löwenknochen, alles begehrte Ingredienzien asiatischer Medikamente und Potenzmittel.

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Montag, 25. Oktober 2021
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