Vorsicht Fake-Mails

Versprochener Geldsegen führt in Abzock-Falle

Tirol
12.07.2025 12:00

Ein Klick – und die Falle schnappt zu! Betrüger fluten derzeit wieder die Postfächer von vielen gutgläubigen Menschen mit altbekannten Fake-Mails. Die „Krone“ erklärt, wie man den Schwindel erkennen kann.

„Juhu, ich bekomme Geld zurück“, war der erste Gedanke eines Tirolers, der unlängst eine täuschend echt aussehende E-Mail der „österreichischen Sozialversicherung“ erhalten hat. Darin stand, dass nach einer Prüfung festgestellt wurde, dass der Empfänger Anspruch auf eine Rückzahlung von 180,50 Euro habe.

Potenzielle Opfer werden unter Zeitdruck gesetzt
Um das Geld zu erhalten, solle man persönliche Daten über einen bereitgestellten Link bestätigen. „Ich sollte schnell handeln, denn in wenigen Tagen würden die Ansprüche verfallen“, fühlte sich der 43-Jährige bei der ersten Betrachtung der Nachricht schon einigermaßen unter Druck gesetzt.

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Der Dachverband der Sozialversicherungsträger genauso wie die gesetzlichen Krankenversicherungsträger würden niemals per Mail Kontodaten oder Zahlungsinformationen abfragen.

Warnung auf der Homepage der österreichischen Sozialversicherung

Link führt zu gefälschter Webseite
Doch auf den zweiten Blick stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schreiben um eine Fälschung handelt. Geld gibt es leider keines. Der Link führt nicht zur echten Webseite, sondern zu einer Fake-Seite. „Dort wird man aufgefordert, persönliche Daten und auch sensible Kreditkartendaten einzugeben – ein klarer Betrugsversuch“, kennen auch die Mitarbeiter der Faktencheck-Plattform mimikama.at die altbekannte Betrugsmasche, vor der auch auf der Homepage der österreichischen Sozialversicherung gewarnt wird.

„Der Dachverband der Sozialversicherungsträger genauso wie die gesetzlichen Krankenversicherungsträger würden niemals per Mail Kontodaten oder Zahlungsinformationen abfragen. Außerdem werden Rückerstattungen oder Ansprüche niemals ausbezahlt.“

Stets misstrauisch sein!
Dabei sind gefälschte Mails eigentlich leicht zu enttarnen: Ein einfacher Mouseover über die Absenderadresse zeigt oft, woher die Nachricht tatsächlich kommt. Zudem sollte man stets misstrauisch sein und keine Daten preisgeben, wenn einem Geld versprochen wird.

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