Feuer in Australien

Helfer suchen von Buschbränden verletzte Tiere

In den Buschbrand-Gebieten in Australien ist jetzt auch die Rettung verletzter Tiere angelaufen. Freiwillige Helfer suchen die abgebrannten Wälder westlich von Sydney nach verletzten Kängurus, Koalas und anderen kleinen Beuteltieren ab, wie die Tierschutzorganisation WIRES am Donnerstag mitteilte.

Die Hilfsbereitschaft sei "überwältigend", sagte die Zoologin Anna Felton, die als freiwillige Wildtierpflegerin arbeitet. Sogar Menschen, deren Häuser niedergebrannt seien, hätten sich an der Rettungsaktion beteiligt. Zuletzt konnten ihren Angaben zufolge vor allem Opossums, Vögel und einige Wallabys geborgen werden.

Experten befürchten Schlimmes
Die Tierschützer fürchten, dass die meisten Wildtiere in den Brandgebieten die Feuer nicht überlebt haben. Bei den verheerenden Bränden im Bundesstaat Victoria im Jahr 2009, bei denen 173 Menschen ums Leben kamen, sollen auch mehr als eine Million Wildtiere getötet worden sein. Die überlebenden Tiere haben oft schwere Verletzungen, wie die Zoologin Felton sagte. Neben Brandwunden an Pfoten und Schnauzen leiden ihren Angaben zufolge die meisten Tiere unter Dehydrierung und Rauchgasvergiftungen.

Oft monatelange Pflege notwendig
Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen in einem speziellen Rettungswagen werden die Tiere zum Tierarzt gebracht, wie Felton berichtete. Danach werden sie oft von freiwilligen Pflegern, die jeweils auf eine bestimmte Tierart spezialisiert sind, mit nach Hause genommen. Dort werden sie teilweise monatelang gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können

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