Pinke Erniedrigung

AUS: Peinliche Häftlingsanzüge für Rockerbanden?

Ausland
21.10.2013 13:32
Schwere Jungs in rosa Häftlingsanzügen? Geht es nach dem Premierminister des australischen Bundesstaates Queensland, sollen in Zukunft inhaftierte Mitglieder krimineller Banden zusätzlich mit schriller Häftlingskleidung bestraft werden. Campbell Newman verwies am Montag auf positive Erfahrungen in US-Gefängnissen, wo die schweren Jungs aus der Rockerszene mancherorts bereits Rosa tragen müssen.

"Das sind Rabauken. Sie tragen gerne Furcht einflößende Klamotten, Lederjacken, haben Tätowierungen und ihre Erkennungsfarben", begründete Newman den geplanten Verzicht auf die traditionell olivgrüne Häftlingsmontur. "Wir wissen, wie peinlich es ihnen sein wird, Pink zu tragen."

Verschärfte Gesetze erlassen
Queensland hatte vergangene Woche schärfere Gesetze im Kampf gegen Motorradbanden wie die "Bandidos", "Hells Angels" oder "Finks" erlassen. Sie werden von den Sicherheitsbehörden inzwischen als "kriminelle Organisationen" eingestuft, nachdem sie mit ihrer Verwicklung in den Drogen- und den Waffenhandel zur landesweiten Bedrohung geworden sind. Bandenmitgliedern drohen nun 15 Jahre Gefängnis zusätzlich zu jeder verhängten Haftstrafe. Außerdem dürfen die Behörden künftig ihre Motorräder zerstören.

"Das sind Schwerverbrecher"
Newman bestätigte, dass Justizminister Jarrod Bleijie nach der Gesetzesverschärfung bedroht worden sei, nannte aber keine Einzelheiten. Die Regierung werde nicht vor den Banden zurückweichen. "Wir wissen, dass das kriminelle Gangs sind. Leute, die Drogen herstellen und verkaufen, Elend in unsere Gesellschaft tragen, Menschen bedrohen und zusammenschlagen, teils sogar vergewaltigen und ermorden", sagte Newman. "Das sind Schwerverbrecher."

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