Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat konnte trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr ein leichtes Plus erzielen. Ohne den Verkauf des Werks in Korea wäre das nicht gelungen.
Der Leobner Leitbetrieb AT&S hat im Geschäftsjahr 2024/25 trotz Preisdrucks und anhaltend schwacher Nachfrage in einigen Segmenten einen leichten Umsatzanstieg auf 1,59 Milliarden Euro (plus 3 Prozent) verbucht. Ausschlaggebend für das deutlich verbesserte Konzernergebnis war der Verkauf eines Werks in Korea. Belastend seien nicht nur die geopolitischen Unsicherheiten – Stichwort Trump-Zölle –, sondern auch der Preisdruck in der Branche, sagte Finanzvorständin Petra Preining bei der Präsentation.
Der neue Chef Michael Mertin ist erst seit 1. Mai im Amt, nachdem sein Vorgänger Andreas Gerstenmayer im vergangenen Herbst überraschend aus dem Vorstand ausgeschieden war. Das steirische Unternehmen setzt seinen Sparkurs fort. Die Kostenbasis wurde bereits im Vorjahr um 120 Millionen Euro reduziert. „Das sind nachhaltige Einsparungen“, betonte die Finanzchefin. Darüber hinaus sollen 2025/26 weitere 130 Millionen Euro eingespart werden.
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