Der nächste Bozen-Krimi hat freilich auch bei den siegreichen Bulls Spuren hinterlassen. Sie wollen das eigene „Haus“ noch besser schützen, um den 2:0-Fluch zu beenden.
Natürlich hatte der Bozener Play-off-Krimi in Halbfinalspiel vier nicht nur bei den Eisbullen, sondern auch der Betreuerriege Spuren hinterlassen. „Es ist so viel passiert, mit der Verlängerung, in der es dann erstmals drei gegen drei so lange lief“, kämpfte allen voran Cheftrainer Oliver David damit, all seine Eindrücke und Gedanken nach dem 3:2-Sieg zum Serien-3:1 zu ordnen. Der in Spielminute 93 und knapp vier Stunden Eishockey pur feststand, als Kosmachuk ein Zuspiel von Huber per Volleyhammer im Hausherren-Kasten versenkte. Jener Kosmachuk, der nun mit seinem ersten Saisontreffer gegen Bozen endlich wieder seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Nachdem der 31-jährige Kanadier im Play-off davor nur einmal gegen Fehervar genetzt, David für Dienstag sogar wieder umgestellt hatte.
„Wir müssen ,unser Haus‘ noch mehr schützen“, führte Stürmer Lucas Thaler zur Tatsache, zum dritten Mal in Folge eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben zu haben, ins Treffen. „Wir waren strukturierter als zuletzt, kreierten mehr. Aber wir spielen noch nicht unser bestes Eishockey“, sieht David die schlechte auch als gute Nachricht. Für Freitag, wenn mit einer weiteren Steigerung daheim der erste Matchpuck für den Finaleinzug versenkt werden soll.
Weiße Weste im Wipptal
Für die Eisbären geht es nach dem Auftaktsieg in der „Alps“-Halbfinalserie heute zu den Broncos. Wo Zell diese Saison eine weiße Weste hat.
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