Auch Umsicht will gelernt sein: In Niederösterreich wird nun der Fokus auf eine kompetente Nutzung des Smartphones an Schulen gelegt.
Mit 1. Mai soll ein bundesweites Handyverbot an Schulen (bis zur achten Schulstufe) in Kraft treten. Um den Nachwuchs für Risiken und Chancen des Smartphone-Konsums zu sensibilisieren, wird hierzulande auf eine kompetente Nutzung der Mobiltelefone gesetzt.
Dafür geht Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister einen Schritt weiter, denn neben Verboten braucht es Möglichkeiten: „Unser Ansatz in NÖ ist, in den Schulen Handykompetenz zu vermitteln. Das beinhaltet die richtige Nutzung des Smartphones, den sinnvollen Einsatz im Rahmen des Unterrichts, das Erkennen von Fake News in den Sozialen Medien und vieles mehr“, so Teschl-Hofmeister.
Deswegen wurde seitens des Landes eine umsichtige Handynutzung kurzerhand zum Schwerpunktthema im heurigen Schuljahr erklärt. Denn es lauern auch Gefahren: „Cyberangriffe und digitale Übergriffe nehmen zu. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man die Schüler und auch sich selbst vor den gängigsten Bedrohungen im Netz schützen kann“, hält die Landesrätin fest.
„Handy-kompetente Schule“
So werde nun auch über Themen wie Passwortsicherheit, Phishing, Cybermobbing oder auch Sextortion informiert. Gemeinsam mit Smartphone-Coach Andrea Buhl-Aigner wurden Tipps für einen professionellen und sicheren Umgang mit Mobiltelefonen ausgearbeitet und vor Ostern an den Schulen verteilt.
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