Brandstiftung?

Kellerbrände hielten Grazer Feuerwehr auf Trab

Österreich
23.08.2013 12:50
Zwei Kellerbrände in unmittelbarer Nähe zueinander sind in Graz in der Nacht auf Freitag ausgebrochen. Beide Male musste die Feuerwehr anrücken und die Flammen löschen. Ein 63-jähriger Bewohner erlitt durch den Qualm eine leichte Rauchgasvergiftung und musste im LKH Graz ambulant behandelt werden.

Erst wurden die Einsatzkräfte gegen 2.20 Uhr in die Maiffredygasse gerufen. Dort stand der Keller eines Mehrparteienhauses in Vollbrand, dieser war aber rasch gelöscht. Die Bewohner konnten sich alle rechtzeitig ins Freie retten.

Keine Stunde später wurde die Feuerwehr erneut alarmiert - in die Wastiangasse nur 250 Meter Luftlinie vom ersten Einsatzort entfernt. Abermals waren Flammen im Keller eines Hauses zu bekämpfen. Vier Bewohner mussten aus ihren Wohnungen gerettet werden. Ein Pensionist aus dem dritten Stock atmete Rauchgase ein und wurde ins Spital gebracht. Die Berufsfeuerwehr Graz stand mit insgesamt elf Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz.

Brandstiftung nicht ausgeschlossen
Einsatzleiter Johann Kirnich erklärte: "Die Wohnungstüren der Grazer Altbauwohnungen sind stark rauchdurchlässig." Rauchwarnmelder seien dringend zu empfehlen. Die Ursachen für die Brände seien noch unklar, auch Brandstiftung könne demnach nicht ausgeschlossen werden.

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