Wo hat er sich bloß versteckt? Wie konnte er so leicht entkommen? Ein Kosovare ist seit zwei Monaten wie vom Erdboden verschluckt – der Mann flüchtete während einer Untersuchung im Salzburger Unfallkrankenhaus. Die Fahndung läuft ...
Untersuchungsflucht statt Untersuchungshaft! Ein Häftling aus dem Kosovo (25) nutzte während einer Röntgenbehandlung im Unfallkrankenhaus die Gunst der Stunde und konnte nach kurzer Verfolgungsjagd seine Justizbeamten abschütteln. Der Vorfall ereignete sich bereits am 7. Jänner – die „Krone“ berichtet. Seither fehlt von dem Kosovaren jegliche Spur.
„Der Mann ist weiterhin flüchtig“ bestätigt Kontrollinspektor Johann Schnöll von der Justizanstalt Puch-Urstein auf „Krone“-Anfrage. Die Fahndung nach ihm sei immer noch aufrecht. Der Kosovare ist wegen mehrerer Einbruchsdelikte in Haft. „Von ihm geht keinerlei unmittelbare Gefahr aus“, betont Schnöll.
Beamte verloren Sträfling rasch aus den Augen
Ob sich der 25-Jährige überhaupt noch in Salzburg oder Österreich aufhält, ist unklar. Fakt ist: Minuten nach seiner Flucht verliert sich die Spur des Mannes – und das, obwohl Beamte den Kosovaren zu seiner Untersuchung im Röntgenraum des Unfallkrankenhauses begleitet hatten.
Seit dem Jahr 2020 gelang vier Insassen die Flucht
Immerhin: Derartige Vorfälle sind in Salzburg höchst selten. Laut Daten des Innenministeriums kam es seit dem Jahr 2020 in Salzburg zu einem Gefängnisausbruch sowie drei Entweichungen. Was das bedeutet? Diese passieren, wenn Häftlinge – wie im vorliegenden Fall – zu Untersuchungen in ein externes Krankenhaus gebracht werden müssen oder außerhalb der Gefängnismauern arbeiten. Meist endeten diese Flucht
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