Eine Jugendliche bezichtigte einen Salzburger zu Unrecht der Vergewaltigung. Er soll eine 15-Jährige mit einem Messer zum Sex gezwungen haben. Alles frei erfunden! Jetzt erzählt der Mann seine Geschichte ...
Zunächst begann alles ganz harmlos. Der Lungauer Thomas (Name von der Redaktion geändert) lernte im Internet eine Kärntnerin kennen. Sie gab an, 17 Jahre alt zu sein, beide kamen sich über die Monate immer näher. Im Jänner 2023 trafen sich beide erstmals im echten Leben und hatten Sex. Mehrmals und einvernehmlich. „Es waren dreimal, sie wollte sogar noch einmal“, erinnert sich der 24-Jährige.
Danach blieben beide in Kontakt, die Kärntnerin verliebte sich in Thomas. „Ich wollte keine fixe Beziehung. Sie ist mir irgendwann auf die Nerven gegangen“, sagt er. Er brach den Kontakt ab, blockierte die Jugendliche in den sozialen Medien. Ein fataler Entschluss – wie sich bald herausstellen sollte.
Denn: Wenige Monate später wandte sich die Kärntnerin an die Polizei. Die tatsächlich 15-Jährige bezichtigte den Lungauer der Vergewaltigung. Er soll sie mit einem Messer bedroht und zum Sex gezwungen haben. Über Weihnachten 2023 saß der Lungauer zwei Wochen in Untersuchungshaft. Dort quälten ihn Selbstmordgedanken.
Ich war von Anfang an überzeugt, dass hier etwas nicht stimmt. Die Angaben meines Mandanten waren schlüssig.
Magdalena Rauter, Anwältin
Dank seiner Verteidigerin Magdalena Rauter wendete sich das Blatt. Ihr fielen etliche Ungereimtheiten bei den Aussagen der 15-Jährigen auf. Im August 2024 stand schließlich das Mädchen vor Gericht – und fasste wegen Verleumdung eine Haftstrafe auf Bewährung aus. Die „Krone“ berichtete mehrfach über den Fall, nun rekonstruiert eine TV-Dokumentation die bewegende Geschichte von Thomas.
TV-Tipp: „Unschuldig in Haft“ ist am Samstag (8.3.) um 20.15 Uhr auf ATV zu sehen.
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