Ein Mädchen (15) aus Kärnten warf einem Lungauer (24) das Verbrechen der Vergewaltigung vor. Der Mann saß deswegen sogar in U-Haft. Nun aber wurde sie nicht rechtskräftig verurteilt: wegen Verleumdung.
Die „Krone“ hatte über den Fall berichtet: Eine Kärntnerin (15) bezichtigte einen Lungauer (24) der Vergewaltigung. Das Mädchen erstattete im Oktober 2023 Anzeige – neun Monate nach der vermeintlichen Tathandlung. Aufgrund der Vorwürfe kam es im Dezember 2023 zur Festnahme des Mannes, der von Beginn an die Vorwürfe bestritten hatte – 13 Tage saß er laut seiner Verteidigerin Magdalena Rauter in U-Haft, und das über Weihnachten.
Prozess gegen 15-Jährige
Nun kam es aber zur Wende: Kürzlich wurde das Verfahren gegen den 24-Jährigen eingestellt. Stattdessen wurde die 15-Jährige am Landesgericht Klagenfurt wegen falscher Beweisaussage und Verleumdung zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt – nicht rechtskräftig.
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