07.08.2013 07:59 |

Drama in Argentinien

Dutzende Tote nach Gasexplosion in Großstadt

Eine Gasexplosion hat am Dienstag in der argentinischen Großstadt Rosario Dutzende Tote und Verletzte gefordert. Laut den Behörden werden nach wie vor zahlreiche Bewohner des infolge der Explosion eingestürzten Hochhauses vermisst.

Die Explosion war noch in vier Kilometern Entfernung zu hören. Augenzeugen berichteten von einer heftigen Explosion. "Die Schockwelle war enorm", sagte der Hausmeister eines nahe gelegenen Hauses dem Fernsehsender C5N. Weil die Frontseite des Gebäudes durch die Explosion weggerissen wurde, waren die Wohnungen dahinter von außen einsehbar. Einige Bewohner des zehnstöckigen Gebäudes konnten sich über die Dächer von Nachbarhäusern retten.

Heizkessel dürfte explodiert sein
In dem Gebäude brach durch die Explosion Feuer aus, es drohte komplett einzustürzen. Einwohner von Nachbargebäuden rannten in Panik auf die Straße, manche von ihnen weinten und schrien. Den Einsatzkräften gelang es zunächst nicht, die Gasleitung zum Haus abzudrehen. Aus Angst vor weiteren Explosionen wurden alle Anrainer im Umkreis von zwei Kilometern in Sicherheit gebracht. Unter anderem mussten elf Schulen evakuiert werden, ebenso unzählige Geschäfte. Nach ersten Berichten war der Heizkessel des Gebäudes explodiert.

Notrufe wegen starker Gaskonzentration vor Explosion
Bürgermeisterin Monica Fein erklärte jedoch, dass vor wenigen Tagen eine undichte Gasinstallation repariert worden sei. Es werde untersucht, ob dies in Verbindung mit der Explosion stehe. Die Sicherheitsbehörden gaben an, dass wenige Minuten vor der Explosion drei Notanrufe empfangen worden seien, in denen vor einer starke Gaskonzentration vor dem Gebäude gewarnt wurde.

Das dicht besiedelte Rosario ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Argentiniens. Sie liegt 300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Buenos Aires.

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