Beim Scharfschießen mit Leuchtspurmunition am Schießplatz Ortnerhof bei St. Michael (Steiermark) ist am Dienstag ein Flächenbrand ausgebrochen. Wie das Militärkommando in einer Aussendung mitteilte, breiteten sich die Flammen rasch auf einer Fläche von etwa 2000 Quadratmetern aus.
Da die Soldatinnen und Soldaten mit den vorhandenen Mitteln das Feuer nicht in den Griff bekamen, wurden laut Militärkommando Hubschrauber des Heeres und des Innenministeriums gerufen. Auch mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.
Am Nachmittag hieß es, dass der Brand unter Kontrolle sei und bald komplett gelöscht sein sollte. Verletzt wurde niemand. Als Ursache sei eindeutig die Leuchtspurmunition ausgemacht worden, die gegen 11.30 Uhr abgefeuert worden war, so ein Sprecher des Bundesheeres.
Ähnliche Vorfälle 2021 und 2019
Es ist nicht der erst derartige Vorfall in St. Michael: Im November 2021 geriet das sogenannte Zielgebiet in Brand, das ist der Hang hinter den Zielscheiben. So wie heute gab es in den Wochen davor kaum Niederschlag und daher große Trockenheit. Leuchtspurmunition entzündete ein Feuer.
Die Flammen breiteten sich rasch aus. Nicht weniger als 15 Feuerwehren und zwei Hubschrauber standen im Einsatz, damals war sogar eine Fläche von einem Hektar betroffen.
Im April 2019 hatte eine Signalpatrone ebenfalls ein Feuer an der steilen Fläche ausgelöst. Die aus einer Leuchtpistole 57 (LP57) abgefeuerte Signalpatrone war nicht ganz ausgeglüht und in den Steilhang gefallen, wo eine halbe Stunde später der Brand ausgebrochen war.
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