Am Mittwoch wurde ein Sanierungsverfahren am Landesgericht Graz für die Klement Haustechnik GmbH aus Kalsdorf beantragt. 26 Angestellte und 137 Gläubiger sind betroffen – hinzukommen Schulden von 5,67 Millionen Euro.
Schon wieder musste ein steirischer Betrieb Insolvenz anmelden – diesmal ein Haustechnik-Spezialist aus dem Grazer Umland. Seit 2016 kümmerte sich die Klement Haustechnik GmbH um Heizungs-, Sanitär- und Lüftungstechnikanlagen für Hotels, Büros, Krankenhäuser oder Einkaufszentren. Auslöser für die Pleite dürften mehrere Faktoren gewesen sein: von Abrechnungsschwierigkeiten über Änderungen des Marktumfeldes bis zu gestiegenen Fixkosten.
Millionenhoher Schuldenberg
Ein Weiterbetrieb wird beabsichtigt. „Der zu bestellende Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann“, erklärt Brigitte Peißl-Schickmair, Leiterin Unternehmensinsolvenz Graz, via Aussendung des KSV1870. 26 Dienstnehmer und etwa 137 Gläubiger sind betroffen. Die Passiva belaufen sind auf etwa 5,67 Millionen Euro.
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