Auch in diesem Jahr lockt der Audi FIS Ski Weltcup Damen Nachtslalom Tausende Ski-Fans nach Flachau. Neben sportlichen Höchstleistungen wartet auf die Besucherinnen und Besucher ein buntes Rahmenprogramm. Empfohlen wird eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Der Nachtslalom der Damen in Flachau ist einer der ganz großen Höhepunkte im Ski-Weltcup. Die Creme de la Creme kämpft im Stangenwald um den Titel der „Snow Space Salzburg Princess“. Das Flutlichtspektakel, das wieder am kommenden Dienstag (17.45 und 20.45, live auf ORF1) steigt, lockt die Massen an. Im vergangenen Jahr waren es 12.800 Fans, die einen Triumph der lebenden Legende Mikaela Shiffrin sahen.
Die Zuschauer werden aber nicht nur mit sportlichen Höchstleistungen auf der Hermann-Maier-Weltcupstrecke bestens unterhalten. Auch musikalisch lässt das Rahmenprogramm keine Wünsche offen.
Hitparadenstürmer Josh. gibt zwischen den beiden Durchgängen auf der Bühne am Eventgelände (19.15) viele seiner erfolgreichen Songs wie „Cordula Grün“, „Martina“ oder „Expresso & Tschianti“ zum Besten. Nach der Siegerehrung (21.45) steigt in den Flachauer Nachtlokalen noch die Weltcupparty.
Kostenlose Shuttlebusse
In Sachen An- und Abreise pochen die Verantwortlichen auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Aus den umliegenden Gemeinden St. Johann (über Wagrain), Bischofshofen (über Eben), Filzmoos und Radstadt fahren Shuttlebusse zum Renngelände. Vom Bahnhof Radstadt aus kommen die Fans im 30-Minuten-Takt (ab 15:30 Uhr) über Altenmarkt und Reitdorf zum Nachtslalom (Station Ennshof/Brücke Dr. Breitfuß).
Von dort geht es insgesamt dreimal nach dem Rennen (22:30 Uhr, 23:45 Uhr und 01:00 Uhr) wieder zurück. „Die Leute nehmen das Angebot sehr gut an“, weiß auch Wolfgang Hettegger, der OK-Vorsitzende. Für die Anreise mit dem Auto bietet sich die A10 Tauernautobahn an. Die Rennstrecke ist bei einem Blick aus dem Fenster nicht zu übersehen.
„Herminator“ lockt die Stars
Schon am Montag (20.15, vor Ort oder live auf ORF1) davor kommen die Ski-Fans voll auf ihre Kosten. Die Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der „Hermann Maier Star Challenge“ lässt sie mit der Zunge schnalzen. Der Herminator, „Kaiser“ Franz Klammer, Maria Höfl-Riesch, Michaela Dorfmeister, Renate Götschl und viele mehr geben sich für den guten Zweck ein Stelldichein.
Dabei müssen die Gewinner zahlreicher Olympia- und WM-Medaillen sowie großen und kleinen Weltcup-Kugeln mit Promis ein Doppel bilden. Die Namen der Teamkollegen sind ebenso hochkarätig: Neben Motorsport-Ikone Gerhard Berger und Teamchef Ralf Rangnick schnallen unter anderem auch „Kult-Zehner“ Andreas Herzog, Star-Musiker Andreas Gabalier und Motorsportlerin Corinna Kamper, die im Vorjahr mit Marco Büchel triumphierte, die Ski an.
Im Riesenslalom selbst geht es nicht um die schnellste Zeit, sondern um das perfekte Zusammenspiel im Team: Zuerst geht der ehemalige Skistar auf die Piste, danach gibt der prominente Teamkollege eine Schätzung ab, wie viel schneller oder langsamer er die Strecke bewältigen wird. Gewonnen hat das Team, dessen Fahrzeiten inklusive der Schätzung am dichtesten beieinander liegen. Beste Unterhaltung ist garantiert.
Bei der Star Challenge wird ein Betrag von 30.000 Euro für wohltätige Organisationen gesammelt. Die siegreichen Teams entscheiden am Ende, welche karikativen Herzensprojekte damit unterstützt werden.
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