Ein Start in die neue ATP-Tour-Saison gegen Top-Tennis-Stars, der am Ende durch ein einziges Mini-Break verloren ging: Für Alexander Erler war das 4:6, 7:6 (4), 8:10 gegen Novak Djokovic (Ser) und Nick Kyrgios (Aus) in Brisbane trotzdem eine „megacoole Erfahrung“!
Nicht weniger als 108 Minuten bekämpften sie sich am randvollen Centercourt des Queensland Tennis Centre (5800 Fans), ritterten in einem extrem engen Match um jeden Punkt. „Ich glaube, dass es wirklich eine geile Partie zum Anschauen war!“
Bei der Alexander Erler und sein neuer Doppel-Stammpartner Andreas Mies nur wegen eines einzigen (!) Aufschlagverlustes im Champions-Tiebreak (zum 2:3) das Nachsehen hatten. „Nicht nur das demonstriert, dass wir gegen die besten Tennisspieler der Welt auf Augenhöhe waren“, hatte der 27-jährige Kufsteiner auch ein Lachen im Gesicht, „durch starkes Service und gute Rückschläge merkt man nicht viel Unterschied.“ Novak Djokovic, mit 24 Grand-Slam-Titeln der erfolgreichste unten den Top-Größen, und Nick Kyrgios („jeder glaubt, es ist eine Ehre mit ihm zu spielen – nein, es ist eine Ehre, mit mir zu spielen“), Mega-Talent und australisches Enfant Terrible (Ex-13.) – Qualität und Erfahrung en masse. „Ich kann kaum sagen, wie stolz ich bin, gegen einen Djokovic überhaupt einmal am Platz gestanden zu sein!“
Trotzdem gab es ein weinendes Auge. „Wir hatten unsere Chancen, gegen sie vor ihrem Publikum, das aber super-fair war, zu gewinnen. Das ist schade. Aber ich hab es genossen, es war eine coole Erfahrung.“
Rüsten für Melbourne
Die Erler im Laufe der langen ATP-Saison helfen wird. Mit dem Routinier aus Köln (34) wird er nun nach Neuseeland wechseln, in Auckland versuchen, den ersten Sieg 2025 einzufahren. „Die Leistung gibt uns jedenfalls einige Zuversicht.“ Um für den ersten Saison-Höhepunkt, die Australian Open in Melbourne, bestens gerüstet zu sein.
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