Mitten in der Nacht und um Wochen zu früh drängte es Klein-Michael in Hausleiten ans Licht der Welt. Doch bei der unerwarteten Hausgeburt gab es plötzlich Komplikationen.
Mitten in der Nacht und recht abrupt hatten bei der 24-jährigen Denise aus Hausleiten im Bezirk Korneuburg die Wehen eingesetzt. Sofort setzte sich Papa Marcel ins Auto und raste vom Dienst nach Hause, wo seinen Frau über die beiden anderen Kindern Elise (2) und Florian (3) wachte.
Anweisungen per Telefon
Noch auf dem Heimweg rief der junge Vater den Rettungsnotruf an. Minuten später nahm die Hausgeburt eine dramatische Wende. Denn Klein-Michi hatte knapp nach Mitternacht einen denkbar komplizierten Start ins Erdenleben. „Um den Hals unseres Babys hatte sich die Nabelschnur verwickelt“, erinnert sich der Mann. Doch Notrufexperte Patrick Olah gab die für den Säugling rettenden Anweisungen. Papa Marcel holte seinen Sohn – assistiert von Oma Petra – mit Beatmung im wahrsten Sinne des Wortes ins Leben. Als Schutzengel flog dem neuen Erdenbürger außerdem in der Stockerauer Leitstelle Disponent Patrick Doppler zu, der das Notarztteam in Korneuburg alarmierte, das Mutter und Baby ins Spital brachte.
Besuch bei Schutzengeln
Kurz vor Weihnachten war die junge Familie wieder zu Hause vereint. Und stattete Patrick Olah und dem Team von Notruf NÖ einen Besuch ab – wobei Michael, mittlerweile schon stolze 2210 Gramm schwer, in der Leitstelle mit seinem kräftigen Stimmchen alle begeisterte.
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