Präsident Christian Schwaiger reduziert sein Sponsoring bei Salzburgligist Puch wegen Problemen in seiner Firma. Dafür ist er fest davon überzeugt, dass Trainer Heimo Pfeifenberger auch im Frühjahr bleibt.
Die Spieler von Salzburgligist Puch bekamen kurz vor Weihnachten statt Geschenken eine bittere Pille. Präsident Christian Schwaiger teilte dem Verein mit, dass er sein Sponsoring deutlich verringern muss. „Das war einer der schwersten Abende meines Lebens, ihnen das mitzuteilen“, sagt der „Präse“. Der Grund? In seinem Unternehmen in der Automobilbranche ist ihm ein wichtiger Partner abhandengekommen.
Abstieg nicht undenkbar
Dennoch haben bereits einige Spieler – trotz der starken Gehaltskürzungen – den Verbleib versprochen. Der Spielbetrieb soll im Frühjahr weitergehen. Ob sich ein Abstieg verhindern und sich im Sommer ein Budget für eine weitere Saison in der vierthöchsten Spielklasse aufstellen lässt, ist fraglich. „Man muss schauen, was passiert. An einen Abstieg möchte ich nicht denken“, betont der Geldgeber.
Bei Schwaiger selbst dürfte es sich wie ein Deja-vu anfühlen. Im Oktober 2017 stieg er groß beim SAK ein, führte die Nonntaler auf Platz eins in der Westliga. 2020 stellte er die Investitionen wieder ein, verließ den Klub. Das will er in Puch nicht: „Ich bleibe auf jeden Fall, ich fühle mich wohl!“
Das soll laut ihm auch Trainer Pfeifenberger: „Heimo plant die Vorbereitung, die Testspiele. Ich bin positiv, dass er im Frühjahr noch da ist.“
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