Nach der verheerenden Flutkatastrophe Mitte September in Niederösterreich konnten bisher 290 Millionen Euro an Hilfsgeldern ausbezahlt werden. Außerdem wird jetzt der Hochwasserschutz weiter ausgebaut.
Zwischenbilanz: Vor drei Monaten rollte eine verheerende Flutwelle durch Niederösterreich. Leid und Schaden waren enorm – die Wiederaufbauarbeit wird noch lange dauern, die seelischen Wunden heilen langsam.
Hochwasserhilfe wird rasch ausbezahlt
Doch es ist schon viel passiert. „Die Hilfszahlungen kommen an. In 16.000 Schadensfällen im ganzen Land wurde bereits geholfen“, erklärte nun dazu der auch für den Katastrophenschutz zuständige Landesvize Stephan Pernkopf (ÖVP) gemeinsam mit Katharina Schmid vom Katastrophenfonds. Gleichzeitig konnten die Dammbrüche entlang von Pielach, Traisen, Melk und Perschling nachhaltig geschlossen werden. Auch wenn noch einige Schadenskommissionen unterwegs sind: Fix bleibt, dass die Hochwasserhilfen von 20 auf 50 Prozent des Schadens aufgestockt sind. In besonderen Härtefällen gibt es sogar noch höhere Hilfszahlungen. Bisher wurden in Summe 290 Millionen Euro ausbezahlt, davon 90 Prozent für Schäden an privaten Wohngebäuden.
Doch Pernkopf und der Landesregierung geht es nicht nur um die Aufarbeitung der schrecklichen Hochwasserkatastrophe. Gleichzeitig wird der Ausbau des Hochwasserschutzes mit voller Kraft vorangetrieben. Priorität haben dabei Sofortmaßnahmen und akute Sanierungen. Zusätzlich investiert man in Bisamberg und entlang von Krems und Thaya. In Markersdorf und Prinzersdorf (22 Millionen Euro) werden Hochwasserschutzmaßnahmen ebenso vorgezogen wie Rust-Michelhausen und der Taschelbach sowie der Unterlauf der Perschling.
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