Nach seinem Wechsel von Sturm Graz zur TSG Hoffenheim brennt Trainer Christian Ilzer auf seine Deutschland-Premiere am Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr). Wie große der Trainereffekt sein werde, wollte der 47-Jährige nicht bewerten. Allerdings hätte die Mannschaft in den ersten Tagen schon einen guten Eindruck hinterlassen.
„Wir haben versucht, eine gute Energie und hohe Intensität ins Training zu bringen. Wir wollen die Mannschaft nicht überfordern mit neuem Input“, betont Ilzer vor dem ersten Härtetest am Samstag gegen RB Leipzig. Immerhin darf der 47-Jährige sein Trainerdebüt vor heimischen Fans feiern.
Der Wechsel von Sturm Graz nach Hoffenheim inmitten einer Länderspielpause sei für ihn schon eine spezielle Situation gewesen, gestand Ilzer. Erst am Freitag machte er sich ein erstes intensiveres Bild von seinem neuen Heimstadion.
Überraschung gegen Leipzig?
Dabei steht für den Trainer eine Herkulesaufgabe an. Hoffenheim läuft den Erwartungen in dieser Saison bisher weit hinterher. Nach zehn Spieltagen stehen gerade mal neun Punkte am Konto. Tabellenplatz 15 bedeutet Abstiegskampf!
Gegner Leipzig hingegen, auf Platz zwei der Tabelle, muss gegen Hoffenheim gewinnen, um an den Bayern dranzubleiben. „Leipzig ist eine Hochgeschwindigkeitsmannschaft, die kann mit großem Raum sehr gut umgehen“, warnt Ilzer sein Team und betont: „Trainereffekt ist ein großes Wort, das alleine wird nicht reichen. Am Ende wird man daran gemessen, welche Ergebnisse man liefert.“
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