Einst war die Landesmetropole berüchtigt für den Gestank aus der Glanzstoff. Jetzt sorgt hingegen ein Parfumeure-Paar für edle Düfte.
„Ein Augenblick, ein Blickwechsel, ein Austausch der Gedanken – und letztlich ein Gefühl, das bleibt!“ So poesievoll beschreiben die St. Pöltner Duft-Kreateure etwa ihr Eau de Parfum „Augenspiel“ für die Herren. Da ist aber auch das duftende Geruchsspiel „Tabu“, das – so das Ehepaar mit den sensiblen Nasen – als Verlockung, als Hauch des Verbotenen und „so voller Reiz“ strömt, dass hier dunkle Noten, süßlich und geheimnisvoll in der Luft liegen.
Kreationen nach Pariser Standards
Was Beatrix und Patrick nach höchsten Pariser Standards in ihrem Labor von Hand „mixen“, steht naturgemäß im starken Kontrast zum St. Pöltner Odor früherer Epochen. An diese unselige Zeit des aus der Glanzstoff strömenden Gestanks, der ein berüchtigtes Markenzeichen der Stadt an der Traisen war, erinnern sich wohl nur noch ältere Semester.
Düfte als Poesie für die Nase
Dass jetzt Paris nicht nur an der Seine, sondern durch die Günsbergs irgendwie auch an der Traisen liegt, ist deren historisch-französischen Wurzeln geschuldet. Denn der Anfang all dieser Flacon-, Bodycare- und Kerzendüfte liegen familiär gesehen in der Grande Nation. „Wir können aus der tiefe Erfahrung dreier Generationen schöpfen. Und entwickeln mit einer der renommiertesten Riechstofffirmen die Nase Umschmeichelndes“, erklärt Patrick voll Poesie.
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