Insgesamt 13 Menschen starben im Winter 1954, in die Geschichte ging die Tragödie als „Dachstein Unglück“ ein. Aus diesem Anlass begingen Hundeführer am Samstag eine Bergmesse. Das Unglück war der Anlass, die Salzburger Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel zu gründen.
Bei einer Bergmesse am Dachstein gedachten am Samstag Hundeführer aus Salzburg und Bergretter aus Oberösterreich des „Dachstein Unglücks“. Bei dem starben 1954 zehn Schüler und drei Lehrer aus Heilbronn. Es folgte eine der größten Suchaktionen der alpinen Geschichte Österreichs. Wochenlang wurde nach den Vermissten gesucht.
Das Unglück war der Anlass zur Gründung der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg. Sie wurde zu einer bewährten Einsatzorganisation mit erfahrenen Hundeführerinnen und -führern. Die Staffel ist dem Katastrophenreferat der Salzburger Landesregierung unterstellt und vollwertiges Mitglied der Internationalen Rettungshundeorganisation. Positiv ist: An Nachwuchs mangelt es bei den Ehrenamtlichen nicht.
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