Die Stimmung beim GAK ist nach dem deftigen 2:5 im Derby gegen Sturm endgültig am Tiefpunkt. Es war das zehnte Bundesligaspiel ohne Sieg. Ob Gernot Messner weiterhin Trainer bleibt, ist noch offen. Zu lange kann man sich aber nicht Zeit lassen, denn schon Sonntag wartet im Hit Rapid.
Beim GAK herrscht aktuell eine gewaltige Krisenstimmung! Das 2:5 im Derby gegen Sturm war der vorläufige negative Höhepunkt. Direkt nach der herben Pleite saßen die Verantwortlichen noch bei Sitzungen zusammen, die am Sonntag den ganzen Tag über in Besprechungen und Telefonaten ihre Fortsetzung fanden.
„Eine voreilige Personalentscheidung zu treffen wäre unseriös. So eine zieht man nicht einfach so durch“, sagte Sportchef Didi Elsneg Sonntag Mittag. Dass rasch etwas passieren muss, dessen ist sich der 34-Jährige mehr als nur bewusst. Nach zehn Spielen ist der Aufsteiger weiterhin Schlusslicht – mit nur vier Punkten und keinem einzigen Saisonsieg bisher.
Job-Garantie gibt es keine
„So lange wir der Überzeugung sind, dass wir das Ruder gemeinsam herumreißen können, wird Trainer Gernot Messner bleiben“, lässt Elsneg wissen. „Diese Überzeugung müssen aber alle Parteien haben. Auch Gernot selbst.“ Von einer weiteren fixen Zusammenarbeit, wie das noch vor der Team-Pause gepredigt wurde, war jedoch keine Rede. Ob Gernot Messner am Sonntag im Heimspiel gegen Rapid noch auf der Bank sitzen wird, steht noch nicht fest. „Das ist eine grundlegende Entscheidung, die in alle Richtungen gehen kann“, führt Elsneg aus. Darum gab es Sonntag Abend eine weitere Besprechung im großen Rahmen, die bis in die Nacht hinein gedauert hat.
Mit einer Portion Schlaf intus hat Elsneg auch die bittere Pleite gegen Sturm analysiert. „In Hälfte eins waren wir mit dem Ball zu mutlos. Nach vorne haben wir wenig zusammengebracht“, sagt der ehemalige Offensivmann. „Und hinten haben wir uns die Tore zu leicht schießen lassen, zu inkonsequent verteidigt.“ Fix ist nur: Gegen die Wiener muss das besser werden. Egal wer Trainer ist!
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