Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit wird Betrieben nicht nur häufig vorgeschrieben, sondern liegt auch in deren Eigeninteresse. In Tirol wird das mit dem „Trigos“ belohnt. Er wurde in drei Kategorien verliehen.
Vor allem Firmen, die in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht vorbildlich sind, werden vor den Vorhang geholt. Heuer wurde der Preis, der von der WK Tirol, dem Land, der Industriellenvereinigung, der Caritas, dem Roten Kreuz, dem Umweltdachverband und dem Verein respACT getragen wird, in den Kategorien „Regionale Wertschaffung“, „Vorbildliche Projekte“ und „Klimaschutz“ vergeben.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Unternehmen, die auf nachhaltige Geschäftsmodelle setzen, ihre Effizienz steigern und ihre Betriebskosten langfristig senken können.

Barbara Thaler
Bild: Johanna Birbaumer
Von nachhaltigen Taschen und „Zwillingen“ ...
„For People who Care“ aus Wattens konnte die Jury in der Kategorie „Regionale Wertschaffung“ überzeugen. Das Unternehmen ist auf die Produktion und den Vertrieb nachhaltiger Taschen und Accessoires, insbesondere für Hotels und die Gastronomie, spezialisiert.
Über den Sieg in der Kategorie „Vorbildliche Projekte“ freut sich Riederbau aus Kufstein. „Mit der Einführung des digitalen Gebäudezwillings setzt das Unternehmen neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Bauwirtschaft“, findet die Jury.
... bis hin zu Elektro-Bussen
Für das Setzen neuer Maßstäbe für nachhaltige Mobilität im alpinen Raum konnte Christophorus Reisen aus Mayrhofen in der dritten Kategorie überzeugen. Konkret bringt das Unternehmen mit E-Bussen Einheimische und Gäste jeden Tag an ihr Ziel.
„Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht nur ein bloßer Trend, sondern das Credo der Zukunft. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Unternehmen, die auf nachhaltige Geschäftsmodelle setzen, ihre Effizienz steigern und ihre Betriebskosten langfristig senken können“, sagt WK-Präsidentin Barbara Thaler.
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