Das Unwetter ist vorbei, das große Aufräumen ist voll in Gange. Wie hoch die Schäden sind, die die verheerende Flut hinterlassen hat, lässt sich momentan nur abschätzen. Damit eine finanzielle Hilfe rasch ankommt, haben Land und Bund bereits ein Soforthilfe-Paket beschlossen.
Die Pegel sind nach der Hochwasser-Katastrophe zurückgegangen, großes Leid und Zerstörung sind aber geblieben. Mit den Folgen werden viele noch lange Zeit zu kämpfen haben, nicht wenige stehen überhaupt vor dem Nichts und den Trümmern ihrer Existenz.
75-Millionen-Euro-Hilfe
Aktuell sind die Schadenskommissionen im Land unterwegs, um die Schäden aufzunehmen, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die schnelle Hilfe zusichert: „Wir haben am Dienstag ein 75 Millionen Euro schweres Soforthilfe-Paket in der Landesregierung beschlossen, damit die Hilfszahlungen rasch bei den Betroffenen ankommen.“ Sie betont aber, dass die Katastrophe zu groß ist, um sie als Bundesland alleine bewältigen zu können. „Wir brauchen die Unterstützung des Bundes, der bei der Katastrophenhilfe niemanden zurücklassen darf“, so Mikl-Leitner.
Mittel aus dem Katastrophenfonds
Und auch dieser macht schnell finanzielle Mittel locker. Am Dienstag wurde für Niederösterreich eine erste Hilfe in der Höhe von 45 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt. Der Fonds selbst wird auf eine Milliarde Euro aufgestockt. Damit soll laut Bundeskanzler Karl Nehammer und Vizekanzler Werner Kogler unbürokratische Hilfe sichergestellt werden.
Ob sie reichen werden, werden wir erst am Ende der Aufräumarbeiten sagen können. Denn das Leid der Betroffenen in Niederösterreich ist übergroß.
Johanna Mikl-Leitner über die Soforthilfe des Bundes
Die Landeschefin freut sich über die Unterstützung vom Bund, betont aber: „Die heute beschlossenen Hilfen der Bundesregierung sind sehr groß. Aber ob sie reichen werden, werden wir erst am Ende der Aufräumarbeiten sagen können. Denn das Leid der Betroffenen in Niederösterreich ist übergroß.“
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