Spiel, Satz – Mahlzeit! In einer einstigen Tennishalle will die Heurigengemeinde Tattendorf künftig einen neuen Gastro-Hotspot schaffen. Die Umbauarbeiten gehen derzeit ins Finale.
Als Heurigenort ist Tattendorf weit über die Grenzen des Bezirkes Baden hinaus bekannt und beliebt. Doch Pandemie, Fachkräftemangel und steigende Bürokratie für Klein- und Mittelbetriebe haben auch hier das gastronomische Angebot ausgedünnt. „Einige Heurigenbetriebe haben in den vergangenen Jahren geschlossen“, berichtet Bürgermeister Alfred Reinisch, der gleichzeitig betont, dass immerhin noch neun Winzerfamilien die Tradition des Weinausschanks im Ort hochhalten.
Doch Bäckerei samt Konditorei, die Tennishalle mit Sportcafé und ein Abendlokal haben mittlerweile endgültig die Rollbalken runtergelassen. Tattendorf ist damit zwar kein kulinarisches Ödland, dennoch hat die Gemeinde jetzt die Initiative ergriffen, damit die Sperrstunde in Serie kein Trend wird.
Pächter gesucht
So hat man die Tennishalle im Dumba-Park erworben und renoviert. „Zudem haben wir eine PV-Anlage installiert“, so der Ortschef. Für das sportliche Angebot hat man mit „Padel 4 fun“ bereits zukunftsträchtigen Ersatz gefunden. „Derzeit ist die Sanierung des angeschlossenen Gastronomiebereichs in der Finalisierung“, erklärt Reinisch. Er soll künftig als Frühstücks-Café, Backstube und Sport-Lounge geführt werden: „Jetzt suchen wir noch einen Pächter, mit dem wir diese Pläne umsetzen können!“
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