Hotelmitarbeiter soll Arbeitskollegin missbraucht haben – beim Prozess im Salzburger Landesgericht am Montag erfolgte ein Freispruch.
Der Angeklagte (29) und sein Opfer arbeiteten im selben Hotel im Salzburger Land. Am 12. April feierten sie mit Kollegen den Saisonabschluss. Nach ein paar Getränken wollte die Frau heim, der Slowake – selbst in einer langjährigen Beziehung – bot ihr an, bei ihm im Mitarbeiter-Zimmer auf den Zug zu warten.
Dort passierte es: „Einvernehmlich“, wie der Slowake beim Prozess am Montag im Salzburger Landesgericht betonte. „Wir haben uns umarmt und dann gegenseitig ausgezogen.“ Das Opfer schilderte es den Behörden anders: Mit Gewalt soll der Mann die Frau missbraucht haben. Er soll ihr dabei die Augen verbunden und die Hände gefesselt haben.
Laut einem Gutachten leidet die Frau seither an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Anzeige erstattete sie nicht sofort, sondern erst nach acht Monaten. Laut Verteidiger gäbe es zudem unstimmige Angaben des vermeintlichen Opfers.
Und das sieht auch der Schöffensenat so. Er erkannte „wesentliche Widersprüche“ – Freispruch, nicht rechtskräftig.
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