Gerade einmal 20 Fans machten die Reise nach Polen mit, um den FC Red Bull Salzburg im Hinspiel gegen Dynamo Kiew zu unterstützen. Ein Bild machte im Internet die Runde und war ein gefundenes Fressen für die Konkurrenz. Ein Kommentar von „Krone“-Redakteur Sebastian Steinbichler.
Beim 2:0-Auswärtssieg im Hinspiel des Play-offs gegen Dynamo Kiew stellten die Bullen unter Beweis, dass sie reif für die Champions League sind. Von der Anhängerschaft der Salzburger kann man das aber beim besten Willen nicht behaupten. Der Auswärtsblock gab trotz der Wichtigkeit des Spiels ein jämmerliches Bild (siehe Foto rechts) ab. Eines, das an Teams wie Wolfsberg oder WSG Tirol erinnert. Gerade einmal 20 Leute hatten die Reise ins polnische Lublin angetreten. Im Internet sorgte das Foto, das die „Krone“ in der Arena geschossen hatte, für viel Hohn, Spott und einige sarkastische Kommentare.
„Immerhin zweistellig“, schrieb einer, „die hätten sich auch auf die Auswechselbank quetschen können“, ein anderer. Es ist festzuhalten, dass der Gegner samt Spielort – dieser ist 1100 Kilometer von der Mozartstadt entfernt – erst eine Woche davor festgestanden war. Der Verein organisierte wie schon gegen den FC Twente keine Fanfahrt. Wohl in der Annahme, dass das Interesse enden wollend sei. Denn Salzburgs Publikum ist verwöhnt wie kein zweites in Österreich, sucht sich nur die Filetstückerl raus.
Stimmen Gegner und Spielort, kommen auch viele Leute. Im Herbst 2022 waren auswärts bei der AC Milan sogar 4000 (Rekord!) dabei. Ist das nicht der Fall, sind es eben 200-mal weniger, die vor Ort für Unterstützung sorgen. Selbst, wenn es um die Champions League geht.
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