Feuerwehrkameraden aus Niederösterreich kämpften in Korsika unter schwierigen Bedingungen gegen einen Waldbrand. Dabei wären sie eigentlich nur zu Übungszwecken im Mittelmeer gewesen.
Wie schnell aus einer Übung der Ernstfall werden kann, hat eine Delegation von 26 niederösterreichischen Florianis in Korsika am eigenen Leib erfahren müssen. Die Kameraden waren mit sechs Fahrzeugen eigentlich auf die Mittelmeerinsel aufgebrochen, um dort an dem zweiwöchigen EU-Projekt „Prepositioning“ teilzunehmen. In diesem geht es darum, Kräfte zur Waldbrandbekämpfung präventiv in besonders gefährdeten Gebieten zu stationieren. Doch aus dem Training sollte sehr bald bittere Realität werden.
Ein Blitzschlag mit Folgen
Denn in der Nähe der Gemeinde Olmi-Cappella war durch einen Blitzschlag ein Waldbrand ausgebrochen. Über eine Fläche von rund 3000 Quadratmeter erstreckten sich die Flammen bereits. Nachdem sie noch am Abend sämtliche Details von den französischen Kollegen erfahren hatten, waren die heimischen Feuerwehrleute bereits in den frühen Morgenstunden bereit, um über den Landweg auf unwegsamem Gelände zunächst ins Landesinnere zu gelangen. Von dort wurden sie dann mit dem Hubschrauber auf einen Berg geflogen, um dort unter schwierigsten Bedingungen gegen das Flammenmeer zu kämpfen.
Der extremen Hitze zum Trotz gelang es unseren Einsatzkräften, das Feuer innerhalb von zwei Stunden erfolgreich zu löschen. Danach ging es wieder mit dem Hubschrauber zurück.
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