In Mautern wurde im Auftrag des Bürgermeisters eine Zivilschutzwarnung ausgerufen. Gewitter und heftige Niederschläge ziehen über die steirische Gemeinde – die Bevölkerung wird aufgerufen, sich in höhere Geschosse zurückzuziehen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
Gewitterzellen samt Starkregen und Hagel hatten am Samstagnachmittag Österreich vielerorts im Griff – am frühen Abend erwischte es auch das Steirerland. „Primär die Obersteiermark ist betroffen“, sagt Ubimet-Meteorologe Andreas Demel. So gingen etwa am Semmering-Pass an der Grenze zu Niederösterreich 68 Liter Regen nieder.
Warnung an die Bevölkerung
Wenig später erwischte es die Gemeinde Mautern im Bezirk Leoben: Hier musste eine Zivilschutzwarnung ausgerufen werden, berichtet Hubert Demmerer vom Bereichsfeuerwehrverband. „Wir müssen die Lage erst eruieren. Es kam zu starken Regenfällen, Vermurungen und eventuell Sturzflutungen“, bestätigt auch Harald Zach von der Landeswarnzentrale.
Weil viele Keller bereits überflutet sind, appelliert die Warnzentrale, hohe Geschosse aufzusuchen. „Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte! Suchen Sie im Freien rechtzeitig Schutz!“, heißt es weiter. Man solle Fenster, Türen und Garagentore schließen – mit vorübergehenden Stromausfällen ist zu rechnen.
Zum Glück konnte noch in den Abendstunden eine leichte Entwarnung gegeben werden: „Der Regen hat relativ schnell nachgelassen, auch wenn wir aktuell noch etwa 30 bis 40 Einsatzstellen haben“, sagt Stefan Riemelmoser vom Bereichsfeuerwehrverband Leoben. „Aber wir müssen schauen, dass wir die Lage jetzt schnell wieder unter Kontrolle bringen – sollte nochmal etwas kommen, wird es super gefährlich“, sagt er.
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