Aufgrund des Gewitters mit Starkregen, Hagel und Sturm gerieten am Freitag in der Steiermark mehrere Hobby-Alpinisten in Bergnot. Die Bergretter standen bei widrigsten Bedingungen im Dauereinsatz und mussten insgesamt neun Personen aus Notlagen befreien.
Trotz aller Wetterwarnungen herrschte Freitagnachmittag auf den steirischen Bergen Hochbetrieb, für einige Hobby-Alpinisten hätte dieser Leichtsinn schlimm ausgehen können. Denn als dann das angekündigte Gewitter einsetzte, gerieten einige von ihnen in eine akute Notlage und mussten auf Hilfe der Bergretter hoffen, die sich bei widrigsten Bedingungen auf den Weg machten.
So mussten am Admonter Reichenstein (Bezirk Liezen) 25 Einsatzkräfte der Bergrettung Trieben und Admont aufbrechen, um zwei Personen unterhalb des Gipfels zu retten. Bei einem günstigen Wetterfenster konnte der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark die zwei Alpinisten mittels Tau retten und ins Tal fliegen.
Am Hochblaser (Bezirk Liezen) kamen unmittelbar vor dem Gipfel ebenfalls zwei Personen nicht mehr weiter. Hier waren zehn Mitglieder der Bergrettung Eisenerz im Einsatz. Und auch in den Eisenerzer Alpen konnte ein Wetterfenster genutzt werden und der Notarzthubschrauber des ÖAMTC konnte die Personen ins Tal fliegen.
Im Haindlkargraben im Gesäuse kamen drei Alpinisten beim Abstieg nicht mehr weiter. Sie mussten von 15 Einsatzkräften der Bergrettung Admont ins Tal begleitet werden.
Zwei Alpinisten wurden am Gipfel der Planspitze, ebenfalls im Gesäuse, vom Gewitter überrascht. Nach Starkregen und Hagel konnte hier der ÖAMTC-Hubschrauber das Trio retten.
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